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Gewinn-Rechner

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Ergebnis

15.000,00

Gewinn

Gesamtumsatz
50.000,00
Gesamtkosten bei Barzahlung
35.000,00
Gewinnmarge
30,00 %

Eine Verkaufsmenge verdient auf zwei Ebenen Geld, und eine Gewinnzahl bedeutet erst etwas, wenn beide darin stecken. Jedes verkaufte Stück lässt einen eigenen Überschuss übrig — Stückpreis minus Stückkosten —, und die Fixkosten des Geschäfts, also Miete, Gehälter und Abonnements, die unabhängig vom Absatz anfallen, müssen von diesen Stücken erst gedeckt werden, bevor tatsächlich etwas bleibt. Diese Seite nimmt die vier Zahlen, die eine Charge ohnehin hat, und liefert den Gewinn, den Gesamtumsatz, die Gesamtkosten und die Gewinnmarge — also eine Geldsumme und ein Verhältnis. Damit beantwortet sie die eine Richtung der Rechnung: Wie viel bleibt von dieser Menge? Die andere Richtung, nämlich wie viele Stück es braucht, bis die Fixkosten überhaupt gedeckt sind, ist eine eigene Frage und gehört auf die Seite zur Gewinnschwelle; hier lässt sie sich nur ablesen, weil der Gewinn dort gerade null wird.

Eine Charge mit 100 Preis, 60 Stückkosten und 5.000 Fixkosten über sechs Mengen

Verkaufte MengeGesamtumsatzGesamtkostenGewinn
1001000011000-1000
20020000170003000
30030000230007000
400400002900011000
500500003500015000
10001000006500035000

Die vier Spalten sind der ganze Weg vom Umsatz zum Gewinn, und die zweite und die dritte Zeile sind der Beweis, dass dieser Weg nicht proportional verläuft. Bei 100 Stück betragen die Kosten 11.000 und der Gewinn ist negativ; bei 200 Stück stehen 17.000 Kosten und ein Gewinn von 3.000 da. Die Differenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeilen macht das sichtbar: Jede zusätzliche Menge erhöht den Umsatz um 10 je Stück, aber die Kosten steigen um 6 je Stück und in der ersten Zeile zusätzlich um den ganzen Fixkostenblock, und deshalb springt der Gewinn zwischen 100 und 200 um 4.000 statt um 4.000 minus etwas. Da, wo die Gewinnspalte von Minus auf Plus dreht, liegt die Gewinnschwelle dieser Konstellation: Sie liegt zwischen 100 und 200 Stück, genauer bei 125, und sie wird hier nicht als eigene Spalte geführt, weil diese Tabelle die Menge vorgibt und nicht nach ihr sucht. Die großen Werte sind bewusst dabei, weil sie den Unterschied zwischen einer Charge, die den Block trägt, und einer, die ihn dominiert, in einem Bild zeigen: Bei 1.000 Stück trägt der Umsatz die 5.000 Fixkosten fast nebenbei, und der Gewinn liegt in einer anderen Größenordnung als bei 100.

Formel

Bruttogewinn je Stück = Stückpreis − Stückkosten; Gesamtumsatz = Verkaufte Menge × Stückpreis; Gesamtkosten = Verkaufte Menge × Stückkosten + Fixkosten; Gewinn = Gesamtumsatz − Gesamtkosten; Gewinnmarge = Gewinn ÷ Gesamtumsatz × 100; Gewinnschwelle = Fixkosten ÷ (Stückpreis − Stückkosten)

Stückpreis
Was ein Stück im Verkauf einbringt, und zwar der tatsächlich erzielte Preis und nicht der Listenpreis. Ein Rabatt gehört hier hinein und nicht in die Stückkosten: Sonst sinkt der Aufwand, obwohl in Wahrheit weniger eingenommen wurde, und die Marge fällt zu hoch aus. Gibt es mehrere Verkaufspreise, ist der Absatz nach Preisklassen der ehrlichere Weg als ein Durchschnitt über alles.
Stückkosten
Was ein einzelnes Stück kostet: Einkaufspreis oder Herstellkosten, plus Verpackung, Provision und Versand, soweit sie mit der Menge schwanken. Diese Kosten verschwinden nicht, wenn nichts verkauft wird, sie fallen dann nur nicht an — genau darin unterscheiden sie sich von den Fixkosten, und genau deshalb stehen sie in einem eigenen Feld.
Verkaufte Menge
Die Stückzahl dieser Charge. Sie muss nicht der produzierten Menge entsprechen: Was im Lager liegt, ist Umsatz der Zukunft und Aufwand der Gegenwart, und diese Rechnung führt nur, was tatsächlich verkauft wurde. Bei einer Menge von null bleibt nur noch der Fixkostenblock übrig, und der Gewinn ist dann genau dessen Negatives.
Fixkosten
Der Betrag, der in dem Zeitraum unabhängig davon anfällt, wie viel verkauft wird: Miete, Gehälter, Versicherungen, Abonnements, Abschreibungen. Sie sind der Grund, warum Gewinn nicht mit der Marge gleichgesetzt werden darf — dieselbe Marge trägt bei einem kleinen Geschäft nichts und bei einem großen sehr viel. Tragen Sie nur die Kosten ein, die dieser Charge zuzurechnen sind; bei mehreren Produkten wird der Block geteilt und nicht jedem Produkt voll zugeschlagen.
Gewinn
Was nach Abzug aller Kosten übrig bleibt, in Geld und nicht in Prozent. Er kann negativ sein, und ein negativer Wert ist ein gültiges Ergebnis und kein Eingabefehler: Eine Charge, die ihre Fixkosten nicht deckt, verliert Geld, und genau das soll die Anzeige sagen. Ein so hoher Gewinn, dass er in die Zehntausende läuft, ist umgekehrt kein Plausibilitätsproblem, sondern eine Menge.
Gewinnmarge
Der Gewinn als Prozentsatz des Umsatzes. Sie ist die vergleichbare der beiden Ergebniszahlen: Zwei Chargen unterschiedlicher Größe lassen sich über ihre Marge gegenüberstellen, über ihren Gewinn nicht. Sie ist negativ, sobald der Gewinn es ist, und bei einem Umsatz von null ist sie nicht definiert — nicht unendlich, sondern schlicht ohne Aussage, weil ein Verhältnis ohne Nenner keines ist.

Nutzen Sie die Seite für die Frage, was eine Verkaufsmenge unter dem Strich einbringt, und zwar mit den Fixkosten darin statt nur als Deckungsbeitrag. Sie ist die Prüfung, bevor eine Charge zugesagt wird: Bei diesem Preis und diesen Kosten trägt die Menge das Geschäft oder sie trägt es nicht, und beide Antworten stehen in derselben Anzeige, sobald die Marge negativ wird. Sie ist außerdem das Werkzeug, um zu sehen, wie stark die Fixkosten den Gewinn hebeln — verdoppeln Sie die Menge, und der Gewinn steigt um mehr als das Doppelte, weil der Fixkostenblock nur einmal abgezogen wird. Drei Dinge sind dabei zu beachten. Fixkosten sind immer eine Zuordnung: Was für einen Betrieb fix ist, ist für einen anderen variabel, und ein Betrieb, der Kosten falsch zuordnet, bekommt eine Antwort, die rechnerisch richtig und praktisch falsch ist. Die Marge sagt nichts über die Kapitalbindung: Eine Charge kann eine gesunde Marge tragen und trotzdem das Geld für Monate binden, und das steht nicht auf der Anzeige. Und der Gewinn ist hier ein Grobgewinn vor Steuern und Zinsen; ob er der ist, der im Jahresabschluss steht, entscheidet sich später. Zu beachten ist schließlich die Grenze zur Nachbarseite: Wie viele Stück nötig sind, damit der Gewinn überhaupt null erreicht, beantwortet diese Anzeige nicht — sie beantwortet, wie viel bei einer gegebenen Menge herauskommt, und die Menge selbst ist dabei die Eingabe.

Rechenbeispiele

  1. Eine Charge von 500 Stück: Einkauf 60, Verkauf 100, 5.000 Fixkosten

    1. Umsatz: 500 × 100 = 50.000
    2. Variable Kosten: 500 × 60 = 30.000
    3. Gesamtkosten: 30.000 + 5.000 = 35.000
    4. Gewinn: 50.000 − 35.000 = 15.000
    5. Gewinnmarge: 15.000 ÷ 50.000 = 30 Prozent

    Der Unterschied zwischen den beiden Kostenblöcken wird an diesem Beispiel greifbar: Die 30.000 variablen Kosten sind mit der Menge entstanden und wären bei null Stück null, die 5.000 Fixkosten fallen auch dann an, wenn niemand kauft. Rechnet man die Fixkosten auf das Stück um, sind das 10 je Stück, und damit kostet jedes Stück 70 statt 60 — eine Zahl, die sich in dem Moment ändert, in dem sich die Menge ändert, und die deshalb als Kostenbetrag in die Rechnung gehört und nicht als Umrechnung.

  2. Dieselbe Charge mit 100 Stück — ein Verlust, und eine gültige Antwort

    1. Umsatz: 100 × 100 = 10.000
    2. Variable Kosten: 100 × 60 = 6.000
    3. Gesamtkosten: 6.000 + 5.000 = 11.000
    4. Gewinn: 10.000 − 11.000 = −1.000
    5. Gewinnmarge: −1.000 ÷ 10.000 = −10 Prozent

    Das ist das Beispiel, an dem sich die Frage entscheidet, für die es diese Seite gibt: Bei 100 Stück bleibt je Stück 40 übrig, und das sieht nach einem Geschäft aus, das sich lohnt. Erst mit den Fixkosten darin steht da ein Verlust von 1.000. Genau dieses Auseinanderfallen von Stückrechnung und Gesamtrechnung ist der Grund, warum die Fixkosten ein eigenes Feld haben und nicht in die Stückkosten hineingerechnet werden; die 40 je Stück sind die richtige Zahl für die Frage, ob sich ein zusätzliches Stück lohnt, und die falsche für die Frage, ob die Charge als Ganzes etwas einbringt.

  3. Krumme Beträge: 240 Stück zu 12,50 Kosten und 19,99 Preis

    1. Umsatz: 240 × 19,99 = 4.797,60
    2. Variable Kosten: 240 × 12,50 = 3.000
    3. Gesamtkosten: 3.000 + 0 = 3.000
    4. Gewinn: 4.797,60 − 3.000 = 1.797,60
    5. Gewinnmarge: 1.797,60 ÷ 4.797,60 = 37,4696 Prozent, angezeigt als 37,47

    Hier stehen keine Fixkosten an, und das ist kein Sonderfall, sondern eine nützliche Eingabe: Sie zeigt, was die Marge ohne den Fixkostenblock wäre, und der Abstand zu derselben Rechnung mit Fixkosten ist genau das, was dieser Block an Gewinn schluckt. Bei einem Preis von 19,99 und Kosten von 12,50 lässt sich außerdem nachsehen, wie stark der Rundungsfehler der zweiten Nachkommastelle am Gewinn zieht: Er liegt in diesem Beispiel unter einem Hundertstel und nicht in der Größenordnung, in der man ihn beachten müsste.

  4. Etwas ohne Wareneinsatz: Stückkosten 0, 1.000 Fixkosten

    1. Umsatz: 400 × 25 = 10.000
    2. Variable Kosten: 400 × 0 = 0
    3. Gesamtkosten: 0 + 1.000 = 1.000
    4. Gewinn: 10.000 − 1.000 = 9.000
    5. Gewinnmarge: 9.000 ÷ 10.000 = 90 Prozent

    Eine Marge von 90 Prozent sieht nach einem Ausnahmegeschäft aus und ist hier nur die Folge davon, dass es nichts kostet, ein weiteres Stück zu verkaufen — der Fall einer Dienstleistung oder einer Lizenz. Genau hier wird die Grenze dieser Rechnung sichtbar: Sie kennt nur die Kosten, die man ihr nennt. Die Arbeitszeit, die in einer Lizenz steckt, steht nicht in den Stückkosten und taucht deshalb nirgends auf, und die 90 Prozent sind eine Aussage über die eingegebenen Zahlen und keine über den Betrieb.

Einschränkungen

Der Gewinn dieser Seite ist ein Grobgewinn: Umsatz minus Stückkosten minus der Fixkosten, die Sie eingetragen haben. Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf das Anlagevermögen und alles, was in keinem der beiden Kostenblöcke steht, sind nicht darin enthalten; der Betrag ist deshalb nicht der Gewinn, der am Ende im Jahresabschluss unter dem Strich steht, sondern die Zwischengröße davor. Die Trennung in variable und fixe Kosten ist außerdem immer eine Modellentscheidung und keine Eigenschaft der Kosten selbst: Was für einen Handelsbetrieb variabel ist, kann für einen Fertigungsbetrieb fix sein, es gibt Kosten, die mit der Menge in Stufen springen, und welche Seite man wählt, entscheidet mit über das Ergebnis. Trägt eine Anzeige nicht die Antwort, die erwartet wurde, ist meistens diese Zuordnung der Grund und nicht die Rechnung. Der Gewinn ist kein Kassenstand: Eine Charge mit guter Marge kann trotzdem Geld binden, wenn das Lager langsam abverkauft wird oder die Kunden später zahlen, und beides kommt in dieser Rechnung nicht vor. Die Marge wiederum ist ein Verhältnis und damit bei einem Umsatz von null nicht definiert. Eine Grenze gegenüber der eigenen Produktion besteht ebenfalls: Was mit Verlust verkauft und deshalb gar nicht erst hergestellt wird, fehlt in dieser Rechnung, und der Gewinn sieht ohne dieses zusätzliche Stück besser aus, als er ist. Zur Herkunft: Die Gegenüberstellung von wareneinsatzbezogenen und betrieblichen Kosten folgt der angelsächsischen Kostenrechnung, wie sie die unten verlinkten US-amerikanischen Quellen verwenden. Diese Seite ist bewusst keine Steuerrechnung; die Abgrenzung des steuerlichen Gewinns ist in jedem Land eine eigene Regelung und wird hier nicht abgebildet.

Häufige Fragen

Ist das der Gewinn nach Steuern?
Nein, es ist der Gewinn vor Zinsen und Steuern, und das ist Absicht. Zinsen hängen davon ab, wie das Geschäft finanziert ist, und Steuern davon, in welchem Land es ansässig ist und welche Regelungen dort gelten — beides gehört nicht in eine Rechnung, die nur Preis, Kosten und Menge kennt. Wer den Betrag nach Steuern braucht, nimmt das Ergebnis dieser Seite und zieht die Posten dort ab, wo sie hingehören. Die Marge wird dadurch nicht kleiner, sie bleibt dieselbe Zahl; nur der Gewinn ändert sich.
Worin unterscheidet sich diese Seite von der Gewinnschwelle?
In der Richtung der Frage und damit in der Ausgabe. Hier geben Sie die Menge ein und bekommen einen Geldbetrag und einen Prozentsatz heraus — wie viel bleibt von genau dieser Charge. Die Gewinnschwelle dreht das um: Dort geben Sie Kosten und Preise ein und bekommen die Stückzahl, ab der nichts mehr verloren geht. Beide Antworten beruhen auf denselben vier Zahlen, sie beantworten aber verschiedene Fragen, und wer wissen will, ob er dieses Geschäft machen soll, braucht die eine, wer wissen will, wie groß es mindestens sein muss, die andere.
Warum kommt ein negativer Gewinn heraus?
Weil die Charge ihre Fixkosten nicht deckt. Bei einer Marge je Stück, die positiv ist, sieht ein Verlust zunächst falsch aus, und das ist genau die Stelle, an der die Rechnung mehr weiß als die Stückbetrachtung: Der Überschuss je Stück muss erst den ganzen Fixkostenblock tragen, und solange er das nicht tut, ist das Geschäft im Minus. Ein negatives Ergebnis ist deshalb meistens keine Fehleingabe, sondern die Information, nach der gesucht wurde — nämlich dass diese Menge für diesen Aufwand zu klein ist.
Gehören die Fixkosten in die Stückkosten?
Nein, solange sie fix sind. Rechnet man sie auf das Stück um, entsteht ein Kostenbetrag, der sich mit der Menge ändert, ohne dass sich an den Kosten etwas geändert hätte — bei großer Menge sieht das Geschäft billiger aus, als es ist, und bei kleinerer teurer. Für die Frage »lohnt sich ein zusätzliches Stück« ist die Berechnung ohne Fixkosten die richtige, weil ein zusätzliches Stück keine zusätzliche Miete verursacht; für die Frage »lohnt sich diese Charge als Ganzes« müssen sie hinein, und dann als Block und nicht als Stückbetrag.
Welche Zahl ist wichtiger, der Gewinn oder die Marge?
Sie beantworten verschiedene Fragen, und deshalb steht beides nebeneinander. Der Gewinn ist absolut und sagt, wie viel Geld in diesem Geschäft steckt; die Marge ist relativ und sagt, wie wirksam jeder eingenommene Betrag in Gewinn umgesetzt wird. Vergleichen lassen sich zwei Chargen unterschiedlicher Größe nur über die Marge — ein kleiner Auftrag mit hoher Marge und ein großer mit niedriger können denselben Gewinn abwerfen, und welche der beiden Formen besser ist, hängt davon ab, ob das Geschäft eher an der Marge oder am Umsatz knapp ist.
Was passiert bei einer Menge von null?
Der Umsatz wird null, die variablen Kosten ebenfalls, und es bleibt der Fixkostenblock stehen, sodass der Gewinn genau dessen Negatives ist. Damit lässt sich der Aufwand eines Monats ohne Absatz ablesen. Die Marge wird in diesem Fall nicht etwa unendlich, sondern ist schlicht nicht definiert, weil ein Verhältnis ohne Nenner keine Aussage hat; die Anzeige behandelt diesen Fall als Grenze und nicht als Zahl. Sobald die Menge über null steigt, trägt jedes Stück seinen Überschuss an den Block heran.

Quellen

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