Schotter-Rechner
Ergebnis
Abdeckung in Quadratfuß
- Abdeckung in Quadratmetern
- 11,16 m²
- Volumen in Kubikyard
- 0,74 yd³
- Volumen in Kubikmetern
- 0,57 m³
- Dichte
- 1.600 kg/m³
Der Schotter-Rechner dreht die übliche Frage um: Er rechnet nicht aus, wie viel Material Sie für eine Fläche brauchen, sondern wie viel Fläche eine bereits bestellte Menge Schotter bedeckt. Sie geben das Gewicht, die gewünschte Tiefe und das Material ein; heraus kommen die Fläche in Quadratmetern und Quadratfuß sowie das Volumen, das die Lieferung einnimmt (Kubikmeter und Kubikyard). Eine Tonne Schotter bedeckt bei 5 cm Tiefe rund 12,5 Quadratmeter — diese Zahl entscheidet, ob eine Lieferung für die Stellfläche reicht oder ob eine zweite nötig wird. Für jede Tiefe steht die Ergiebigkeit unten in einer Tabelle, sodass die häufigsten Fragen ohne Eingabe zu beantworten sind. Gerechnet wird mit einer Schüttdichte von 1600 Kilogramm je Kubikmeter für gebrochenen Schotter.
Fläche je Tonne Schotter nach Tiefe
| Dicke (cm) | Quadratmeter je Tonne |
|---|---|
| 3 | 20.8 |
| 5 | 12.5 |
| 8 | 7.8 |
| 10 | 6.2 |
Gerechnet mit Schotter von 1600 Kilogramm je Kubikmeter in Anlieferungszustand, ohne Zuschlag für die Verdichtung — nach dem Verdichten ist die Schicht dünner als in der Tabelle. Erbsenkies und Flusskiesel sind vier bis sechs Prozent leichter und decken je Tonne entsprechend mehr ab. Wer die verdichtete Nenndicke braucht, rechnet 20 bis 25 Prozent auf die Dicke und liest dann in der Tabelle ab; die Fläche wird dabei kleiner. Der erste Eintrag ist der Merkposten: 20,8 Quadratmeter bei 3 Zentimetern. Achtung, die Tonne in dieser Tabelle ist die metrische Tonne mit 1.000 Kilogramm; die englischsprachige Seite derselben Rechnung arbeitet mit der Short Ton (US-Tonne) von 907,18 Kilogramm, die beiden Zahlen sind also nicht vergleichbar. Die Zahlen gibt der Rechner unverändert aus: Der Dezimaltrenner ist in der Tabelle der Punkt (20.8 statt 20,8), weil die Zellwerte unverändert durchgereicht werden und nicht durch eine Textvorlage laufen.
Formel
Fläche (m²) = Gewicht (kg) ÷ Dichte (kg/m³) ÷ Tiefe (m)
- m
- Gewicht des Materials, in Tonnen eingegeben und in Kilogramm gerechnet
- ρ
- Schüttdichte des Materials — für Schotter 1600 Kilogramm je Kubikmeter in Anlieferungszustand
- d
- Die gewünschte Schichtdicke, in Metern
Wenn das Gewicht die feste Größe ist: der Big Bag auf der Palette, der nach Gewicht abgerechnete Kipper, oder der Haufen, der schon an der Einfahrt liegt und verteilt werden soll. Ist umgekehrt die Fläche fest und die Tonnage gesucht, gehört die Frage in den Kies-Rechner. Beide Seiten benutzen dieselbe Dichtetabelle, deshalb liefern sie für dasselbe Material bei derselben Tiefe zueinander passende Werte: einmal 12,5 Quadratmeter je Tonne, einmal eine Tonne je 12,5 Quadratmeter.
Rechenbeispiele
2 Tonnen Schotter, 5 cm dick
- Gewicht: 2 Tonnen = 2000 Kilogramm
- Volumen: 2000 ÷ 1600 = 1,25 Kubikmeter, das sind 1,63 Kubikyard
- Tiefe: 5 Zentimeter = 0,05 Meter
- Fläche: 1,25 ÷ 0,05 = 25 Quadratmeter, das sind 269,1 Quadratfuß
25 Quadratmeter sind etwa 5 Meter mal 5 Meter — eine Stellfläche plus ein Zuwege. Die Tiefe ist die empfindlichste Eingabe auf dieser Seite: Bei 10 Zentimetern bleiben von denselben zwei Tonnen nur noch 12,5 Quadratmeter.
1 Tonne Schotter, 10 cm dick
- Gewicht: 1 Tonne = 1000 Kilogramm
- Volumen: 1000 ÷ 1600 = 0,625 Kubikmeter, das sind 0,82 Kubikyard
- Tiefe: 10 Zentimeter = 0,1 Meter
- Fläche: 0,625 ÷ 0,1 = 6,25 Quadratmeter
10 Zentimeter ist die Dicke einer Tragschicht, nicht einer Deckschicht — 6,25 Quadratmeter sind etwa eine Baumscheibe oder ein kurzes Beetstück. Wer auf 10 Zentimeter kommt, steht meistens auf rohem Boden; darunter gehört dann noch eine 10 bis 15 Zentimeter starke Tragschicht aus gröberem Schotter, und das ist eine andere Größenordnung.
5 Tonnen Erbsenkies, 5 cm dick
- Gewicht: 5 Tonnen = 5000 Kilogramm
- Volumen: 5000 ÷ 1540 = 3,25 Kubikmeter, das sind 4,25 Kubikyard
- Tiefe: 5 Zentimeter = 0,05 Meter
- Fläche: 3,25 ÷ 0,05 = 65 Quadratmeter (der genaue Wert des Rechners ist 64,94)
Erbsenkies wiegt 1540 Kilogramm je Kubikmeter und ist damit vier Prozent leichter als Schotter, dieselbe Tonnage deckt also etwas mehr Fläche. Die Körner sind rund und liegen locker, das passt für Wege und Beetflächen; eben weil sie rund sind, verdichten sie sich nicht, und unter Rädern sinkt die Fläche ein.
Einschränkungen
Die angegebene Dichte ist eine übliche Schüttdichte mit etwa fünf Prozent Streuung, keine Normgröße: Derselbe Schotter fällt je nach Steinbruch, Körnung und Feuchte anders aus, und Kalkstein und Granit können deutlich auseinanderliegen — fünf Prozent Dichteunterschied sind fünf Prozent Flächenunterschied. Wichtiger ist die Verdichtung, und hier wirkt sie gegen die Rechnung: Gewicht und Tiefe beschreiben loses Material, und aus lose aufgebrachten fünf Zentimetern werden nach dem Verdichten weniger als fünf. Die ausgegebene Fläche ist deshalb die, die sich mit lose aufgebrachtem Material abdecken lässt. Wer die verdichtete Nenndicke braucht, rechnet 20 bis 25 Prozent auf die Tiefe und gibt diesen Wert ein. Sackzahlen nennt diese Seite nicht — in dieser Größenordnung wird nach Tonne oder Kubikmeter gehandelt. Die umgekehrte Frage — Fläche bekannt, Tonnage gesucht — beantworten Kies-Rechner, Flusskiesel-Rechner und Kies-Einfahrt-Rechner, die dieselbe Dichtetabelle verwenden.
Häufige Fragen
- Wie viel Quadratmeter deckt eine Tonne Schotter?
- Das hängt an der Tiefe: Bei 5 Zentimetern sind es rund 12,5 Quadratmeter, bei 10 Zentimetern noch 6,25. Fläche und Tiefe verhalten sich umgekehrt proportional, doppelte Tiefe halbiert die Fläche. Mit der Dichte von 1600 Kilogramm je Kubikmeter ist eine Tonne Schotter 0,625 Kubikmeter; geteilt durch die Tiefe in Metern ergibt das die Fläche. Bei leichterem Material fällt sie größer aus: Erbsenkies wiegt 1540 Kilogramm je Kubikmeter und deckt bei gleicher Tonnage etwa vier Prozent mehr ab. Für gebrochenen Schotter liegt der Wert bei rund 12,5 Quadratmetern pro Tonne.
- Wie viel Schotter braucht eine Stellfläche?
- Diese Seite beantwortet die umgekehrte Frage. Ist die Fläche bekannt, gehört sie in den Kies-Einfahrt-Rechner: Eine Stellfläche von 3 mal 6 Metern mit 5 Zentimetern Schotter braucht rund 1,5 Tonnen. Liegt die Tonnage schon fest, hilft diese Seite weiter: Zwei Tonnen decken bei 5 Zentimetern 25 Quadratmeter ab, also eine Stellfläche plus einen Zuwege.
- Trägt man die Tiefe vor oder nach dem Verdichten ein?
- Die lose Tiefe eintragen und die Fläche dann als das lesen, was lose aufgebracht abgedeckt werden kann. Die Verdichtung wirkt auf dieser Seite gegen die Rechnung: Aus lose aufgebrachten 5 Zentimetern werden nach dem Verdichten weniger, die tatsächlich bedeckte Fläche ist also kleiner als berechnet. Wer 5 Zentimeter verdichtete Dicke braucht, rechnet 20 bis 25 Prozent auf die Tiefe — also 6 bis 6,25 Zentimeter eingeben — und bekommt dann die kleinere, ehrliche Fläche.
- Wie dick muss Schotter sein?
- Ein bis zwei Zentimeter, in den Boden eingearbeitet, halten Unkraut nieder. Fünf Zentimeter sind die Deckschicht für Wege und Beetflächen, ab 10 Zentimetern wird es eine Deckschicht für Fahrflächen. Kommt eine Fahrfläche direkt auf rohen Boden, gehört darunter noch eine 10 bis 15 Zentimeter starke Tragschicht aus gröberem Material. Die Tiefe ist die Eingabe, die man am genauesten messen sollte: Ein Zentimeter daneben sind zwanzig Prozent Fehler.
- Was ist der Unterschied zwischen Schotter und Kies?
- Die Kornform und die Herkunft. Schotter ist gebrochenes Gestein mit kantigen Körnern; er verzahnt sich, lässt sich verdichten und trägt, deshalb gehört er in Tragschichten und unter Fahrflächen. Kies ist gerundetes, natürliches Material — als Erbsenkies mit 1540 Kilogramm je Kubikmeter etwas leichter als Schotter mit 1600 — und liegt locker, was für Wege und Beetflächen gut aussieht, zum Befahren aber nicht taugt.
- Warum rechnet diese Seite rückwärts?
- Weil die Frage eine andere ist. Kies-Rechner, Flusskiesel-Rechner und Kies-Einfahrt-Rechner nehmen die Fläche und geben die Tonnage aus; das ist die Zahl für die Bestellung. Diese Seite nimmt die Tonnage und gibt die Fläche aus; das ist die Zahl, wenn die Lieferung schon bestellt oder der Haufen schon da ist. Beide Richtungen greifen auf dieselbe Dichtetabelle zu und liefern deshalb zueinander passende Werte statt zweier Zahlen, die sich um ein paar Prozent widersprechen.
Quellen
- Approximate Conversions from U.S. Customary Measures to Metric — the chart behind the short ton, the inch and the square foot used here — National Institute of Standards and Technology
- Broschüren zum Internationalen Einheitensystem (SI) — die Tonne ist 1.000 kg und für die Verwendung mit dem SI zugelassen; darin ist die metrische Hälfte dieser Seite geschrieben — Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)