Kies-Rechner
Ergebnis
Volumen in Kubikyard
- Volumen in Kubikmetern
- 1,42 m³
- Gewicht in US-Tonnen (2.000 lb)
- 2,50 US-Tonne
- Gewicht in metrischen Tonnen (1.000 kg)
- 2,27 t
- Dichte
- 1.600 kg/m³
Kies und Schotter werden nach Kubikmeter verkauft und nach Tonne abgerechnet — dieser Rechner gibt beide Zahlen auf einmal. Sie füllen Fläche und Schichtdicke aus und wählen das Material: Schotter als Tragschicht unter einer Einfahrt, Erbsenkies für einen Gartenweg, Flusskiesel für eine Drainage. Das Ergebnis nennt das Volumen in Kubikmeter und Kubikyard sowie das Gewicht in Tonnen und in US-Tonnen. Die beiden Tonnen sind nicht dasselbe: Die US-Tonne, englisch Short Ton, sind 2.000 Pfund oder 907,18 Kilogramm, die metrische Tonne sind 1.000 Kilogramm. Wer die beiden auf einer Rechnung durcheinanderbringt, liegt um rund zehn Prozent daneben. Wie schwer ein Kubikmeter wird, hängt außerdem vom Material ab — die Schüttdichte von Schotter, Erbsenkies und Flusskiesel steht mit ihrem Gewicht je Kubikmeter in der Tabelle unter dem Rechner.
Schüttdichte der gängigen Gesteinskörnungen
| Material | Kilogramm je Kubikmeter | Pfund je Kubikfuß | Tonnen je Kubikmeter |
|---|---|---|---|
| Schotter | 1600 | 99.9 | 1.6 |
| Erbsenkies | 1540 | 96.1 | 1.54 |
| Flusskiesel | 1500 | 93.6 | 1.5 |
Übliche Werte für loses, trockenes Material; nasses oder verdichtetes Material wiegt bis zu zehn Prozent mehr. Wer nach Tonne bestellt, rechnet die Kubikmeter mit der letzten Spalte. Die erste Zeile ist der Merkposten: Schotter liegt bei 99,9 Pfund je Kubikfuß, das sind 1600 Kilogramm je Kubikmeter. Vorsicht bei den beiden Massenspalten — sie sind derselbe Wert in zwei Schreibweisen und unterscheiden sich nur im Vorsatz: Wer 1,6 Tonnen je Kubikmeter als 1,6 Kilogramm liest, bestellt tausendmal zu wenig. Die Zahlen gibt der Rechner unverändert aus: Der Dezimaltrenner ist in der Tabelle der Punkt (99.9 statt 99,9), weil die Zellwerte unverändert durchgereicht werden und nicht durch eine Textvorlage laufen, und Tausender sind nicht gruppiert (1600 statt 1.600).
Formel
Gewicht (t) = Volumen (m³) × Schüttdichte (kg/m³) ÷ 1000, mit Volumen = Länge × Breite × Tiefe
- L
- Länge des Rechtecks, in Metern oder Fuß eingegeben
- B
- Breite des Rechtecks, in derselben Einheit
- T
- Dicke der Kiesschicht, in Zentimetern oder Zoll eingegeben
- ρ
- Schüttdichte des Materials in Kilogramm je Kubikmeter
Für Einfahrten, Gartenwege, Drainagen, den Boden unter einem Gerätehaus und Rigolen — überall dort, wo eine Schicht loses Gestein auf einer rechteckigen Fläche liegt und sich der Bedarf aus Länge, Breite und Dicke berechnen lässt. Bestellt wird oft nach Tonne, gerechnet wird nach Kubikmeter, also braucht man beide Werte. Die Verdichtung gehört dazu: Gerechnet wird mit der Schüttdichte des losen Materials, eine richtig verdichtete Tragschicht setzt sich noch um zehn bis zwanzig Prozent, und entsprechend mehr Material muss auf die Fläche. Bei kleinen Flächen wie einem Beet ist der Kauf in Säcken oft günstiger als eine Lieferung lose.
Rechenbeispiele
Tragschicht für eine Einfahrt von 6 m × 3 m, 8 cm Schotter
- Fläche: 6 × 3 = 18 Quadratmeter
- Tiefe: 8 Zentimeter = 0,08 Meter
- Volumen: 18 × 0,08 = 1,44 Kubikmeter
- Masse: 1,44 × 1600 = 2304 Kilogramm = 2,30 Tonnen
- In US-Tonnen: 2304 ÷ 907,2 = 2,54
- In Kubikyard: 1,44 ÷ 0,7646 = 1,88
2304 Kilogramm sind 2,3 metrische Tonnen; derselbe Haufen Schotter wird bei einem amerikanischen Lieferanten als 2,54 US-Tonnen geführt. Der Unterschied von rund zehn Prozent liegt nicht daran, dass es mehr Material wäre, sondern daran, dass die US-Tonne leichter ist — die beiden Wörter dürfen auf derselben Rechnung nicht durcheinandergehen.
Ein Gartenweg von 10 m × 4 m, 5 cm Erbsenkies
- Fläche: 10 × 4 = 40 Quadratmeter
- Tiefe: 5 Zentimeter = 0,05 Meter
- Volumen: 40 × 0,05 = 2 Kubikmeter
- Masse: 2 × 1540 = 3080 Kilogramm = 3,08 Tonnen
- In US-Tonnen: 3080 ÷ 907,2 = 3,40
- In Kubikyard: 2 ÷ 0,7646 = 2,62
Erbsenkies ist rund vier Prozent leichter als Schotter: Bei denselben zwei Kubikmetern sind das 120 Kilogramm weniger. Genau deshalb steht die Dichte in der Tabelle in einer eigenen Zeile — wechselt das Material, ändert sich diese Zahl und mit ihr die Tonnage.
Einschränkungen
Die Dichten sind übliche Werte für loses, trockenes Material: Schotter rund 1600 Kilogramm je Kubikmeter, Erbsenkies 1540, Flusskiesel 1500 — typische Werte, keine zugesicherten. Eine Lieferung schwankt je nach Gewinnungsstelle, Körnung und Feuchte um bis zu zehn Prozent, nasses oder bereits verdichtetes Material wiegt mehr. Die eingegebene Dicke ist die fertige, verdichtete Schicht: Lose drei Zentimeter aufgebracht sind nach dem Verdichten weniger als drei. Gerechnet wird eine rechteckige Fläche; ein Beet mit Rundungen oder eine Einfahrt, die sich verbreitert, braucht in der Wirklichkeit etwas weniger. Bei kleinen Mengen ist der Sack oft die günstigere Bezugsform, weil eine lose Lieferung eine Mindestmenge hat.
Häufige Fragen
- Wie viel wiegt eine Ladung Kies?
- Erst das Volumen rechnen, dann mit der Dichte des Materials multiplizieren. Ein Kubikmeter Schotter wiegt rund 1,6 Tonnen, Erbsenkies 1,54 und Flusskiesel 1,5 — eine Tragschicht von 1,44 Kubikmetern Schotter also 2,3 Tonnen oder 2,54 US-Tonnen. Wo nach Kubikyard abgerechnet wird, hilft die letzte Spalte der Tabelle: Ein Kubikyard Schotter sind rund 1,35 US-Tonnen.
- Wie schätzt man die benötigte Schottermenge?
- Fläche in Quadratmetern mal Dicke in Metern ergibt das Volumen in Kubikmetern, mal Dichte das Gewicht. 18 Quadratmeter mit 8 Zentimetern sind 1,44 Kubikmeter oder 2,3 Tonnen Schotter. Die Dicke ist der Wert, der am leichtesten danebengeht: Eine Tragschicht unter einer Einfahrt liegt bei 10 bis 15 Zentimetern, ein Gartenweg kommt mit 5 Zentimetern aus — das ist der Faktor drei.
- Wie groß ist der Unterschied zwischen US-Tonne und Tonne?
- Die US-Tonne, Short Ton, sind 2.000 Pfund oder 907,2 Kilogramm; die metrische Tonne sind 1.000 Kilogramm. Die metrische Tonne ist damit rund 10,2 Prozent schwerer, und derselbe Haufen Schotter lässt sich als 2,54 US-Tonnen oder als 2,30 Tonnen beschreiben. Werden die beiden Wörter auf einer Rechnung gemischt, landen die zehn Prozent auf der Schlussrechnung.
- Wie dick muss die Tragschicht einer Einfahrt sein?
- Üblich sind 10 bis 15 Zentimeter Schotter, in zwei Lagen eingebaut und verdichtet. Bei weichem Untergrund oder hohem Grundwasserstand kommt mehr dazu, und darunter gehört zuerst eine Lage mit größerem Korn, die die Last verteilt. Entscheidend ist, dass die Schotterschicht dicker ist als die tiefste Fahrspur — eine dünne Lage auf weichem Boden sinkt unter dem Rad weg, und dann war das Material umsonst.
- Sollte für die Verdichtung mehr Material bestellt werden?
- Ja, zehn bis zwanzig Prozent mehr als berechnet, bei dicken Lagen entsprechend mehr. Gestein wird lose verkauft, und nach dem Verdichten ist die Schicht dünner als beim Aufbringen. Fehlt am Ende eine Fuhre, kommt eine zweite Fahrt dazu, und die kostet in der Regel mehr als das Material, das zu viel bestellt wurde.
- Schotter, Erbsenkies oder Flusskiesel?
- Schotter hat kantige Körner, die sich verzahnen — genau das braucht eine Tragschicht unter einer Einfahrt. Erbsenkies ist rund und angenehm zu begehen, wandert aber unter Rädern und gehört deshalb nur auf Wege und Spielflächen. Flusskiesel hat das größte Korn und die geringste Dichte und wird für Drainagen und Wasserflächen genommen. Die Gewichte derselben Menge unterscheiden sich um etwa sechs Prozent, die Wahl hängt also am Verwendungszweck und nicht am Preis.
Quellen
- Approximate Conversions from U.S. Customary Measures to Metric — the chart behind the short ton (2,000 lb) and cubic yard conversions used here — National Institute of Standards and Technology
- Broschüren zum Internationalen Einheitensystem (SI) — die Tonne ist 1.000 kg und für die Verwendung mit dem SI zugelassen; deshalb ist eine Tonne 10 % schwerer als eine Short Ton — Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)