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CalcMax

Ziegel-Rechner

Bereich: 1 ft² – 1.000.000 ft²

Bereich: 0 – 30

Ergebnis

720

Benötigte Ziegel

Mörtel in Kubikfuß
5,81 ft³
Mörtel in Kubikmetern
0,164 m³

Der Ziegel-Rechner beantwortet zwei Fragen auf einmal: Wie viele Ziegel braucht eine Wand, und wie viel Mörtel geht hinein? Ziegelsorte und Wandstärke wählen, Wandfläche eintragen — das Ergebnis sind die Steine und der Mörtel in Kubikmetern. Die beiden Auswahlfelder entscheiden alles. Die Ziegelsorte legt fest, wie viel Wandfläche ein Stein belegt: Ein Standardziegel von 240 × 115 × 53 mm mit 10 mm Fuge ergibt 63,49 Steine je Quadratmeter und Lage, ein US-Modularziegel von 7⅝ × 3⅝ × 2¼ Zoll mit ⅜ Zoll Fuge 6,86 Steine je Quadratfuß. Die Wandstärke legt fest, wie viele Lagen in der Tiefe liegen: ein halber Stein eine Lage, ein ganzer Stein zwei, eineinhalb drei, zwei Steine vier — eine Wand aus zwei Steinen braucht daher genau viermal so viele Ziegel wie eine aus einem halben. Beide Zahlen stammen nicht aus einer Faktentabelle: Die Steinzahl entsteht aus Länge, Höhe und einer Fuge, der Mörtel aus dem Wandvolumen abzüglich des Ziegelvolumens — und Letzteres ist bei Vollziegeln exakt und keine Näherung.

Ziegel und Mörtel je Quadratmeter, netto

ZiegelWandstärkeSteine je m²Mörtel je m² (m³)
US-Modularziegel (7⅝ × 3⅝ × 2¼ Zoll)Halber Stein (eine Lage)73.80.0169
US-Modularziegel (7⅝ × 3⅝ × 2¼ Zoll)Ein Stein (zwei Lagen)147.60.0432
US-Modularziegel (7⅝ × 3⅝ × 2¼ Zoll)Eineinhalb Steine (drei Lagen)221.40.0696
US-Modularziegel (7⅝ × 3⅝ × 2¼ Zoll)Zwei Steine (vier Lagen)295.20.096
US-Queen-Ziegel (9⅝ × 3⅛ × 2¾ Zoll)Halber Stein (eine Lage)49.60.0121
US-Queen-Ziegel (9⅝ × 3⅛ × 2¾ Zoll)Ein Stein (zwei Lagen)99.20.0338
US-Queen-Ziegel (9⅝ × 3⅛ × 2¾ Zoll)Eineinhalb Steine (drei Lagen)148.80.0555
US-Queen-Ziegel (9⅝ × 3⅛ × 2¾ Zoll)Zwei Steine (vier Lagen)198.40.0772
Standardziegel (240 × 115 × 53 mm)Halber Stein (eine Lage)63.50.0221
Standardziegel (240 × 115 × 53 mm)Ein Stein (zwei Lagen)1270.0542
Standardziegel (240 × 115 × 53 mm)Eineinhalb Steine (drei Lagen)190.50.0864
Standardziegel (240 × 115 × 53 mm)Zwei Steine (vier Lagen)2540.1185

Netto-Werte: ohne Verschnitt und ohne Multiplikation mit der Fläche — der Wert im Rechner darüber enthält den Verschnitt und bezieht sich auf die eingetragene Fläche. Die Steinzahl entsteht aus Länge und Höhe des Ziegels plus einer Fuge und ist nicht aus einer Tabelle abgeschrieben, deshalb stehen für den Standardziegel 63,49 Steine und nicht die in Lehrbüchern gerundeten 64. Die Mörtelspalte ist die Wanddicke abzüglich des vom Ziegel belegten Volumens und bei Vollziegeln exakt; für Hohlblocksteine gilt ein anderes Verfahren, dort nennt der Blockstein-Rechner den Mörtel je Stein. Ein Wert je Lage mal der Zahl der Lagen ergibt den Verbrauch der jeweiligen Wandstärke: ein halber Stein eine Lage, ein ganzer zwei, eineinhalb drei, zwei Steine vier. Die Zahlen gibt der Rechner unverändert aus: Der Dezimaltrenner ist in der Tabelle der Punkt (73.8 statt 73,8), weil die Zellwerte unverändert durchgereicht werden und nicht durch eine Textvorlage laufen.

Formel

Steinzahl = aufgerundet( Fläche × (1 + Verschnitt ÷ 100) ÷ ((Ziegellänge + Fuge) × (Ziegelhöhe + Fuge)) × Lagen )

L
Länge eines Ziegels plus eine Fuge — das Maß, das ein Ziegel in der Wandfläche belegt
H
Höhe eines Ziegels plus eine Fuge — das Maß in der Senkrechten
Lagen
Zahl der Lagen in der Wandstärke: ein halber Stein 1 Lage, ein ganzer 2, zwei Steine 4
A
Fläche der Wand, in Quadratmetern gerechnet
w
Verschnitt in Prozent der Netto-Steinzahl

Vor der Bestellung — und die Wandstärke ehrlich wählen: Der Verbrauch je Quadratmeter hängt an ihr. Dieselbe Wand von 100 m² braucht als halber Stein 7200 Ziegel und als zwei Steine 28800, also viermal so viele. Der Verschnitt wird hier auf die Fläche aufgeschlagen, der Mörtel wächst also mit: Für die zusätzlichen Quadratmeter aus Zuschnitt und Versatz wird ebenfalls Mörtel verbraucht. Für Wände aus Hohlblocksteinen gilt der Blockstein-Rechner, der kein Feld für die Wandstärke hat, weil dort eine Lage die Wand ist.

Rechenbeispiele

  1. Eine Wand von 30 m² als halber Stein (115 mm), Standardziegel, 5 % Verschnitt

    1. Ein Ziegel mit einer Fuge belegt: (240 + 10) × (53 + 10) = 250 × 63 = 0,01575 m²
    2. Je Lage und Quadratmeter: 1 ÷ 0,01575 = 63,49 Steine
    3. Ein halber Stein ist eine Lage, also 63,49 Steine je Quadratmeter
    4. Fläche mit 5 % Verschnitt: 30 × 1,05 = 31,5 m²
    5. Steinzahl: 31,5 × 63,49 = 2000,0 Steine, genau aufgegangen
    6. Wanddicke: eine Lage = 115 mm = 0,115 m
    7. Mörtel: (0,115 − 63,49 × 0,0014628) × 31,5 = 0,697 m³

    63,49 Steine je Quadratmeter sind der ungerundete Wert hinter den 64 Steinen, die in Lehrbüchern für eine 115er Wand stehen. Der Mörtel macht 19 % des Wandvolumens aus; bei einer Wand aus Hohlblocksteinen sind es rund 7 %, weil Ziegel voll und die Fugen schmal sind — in einer Ziegelwand ist der weitaus größte Teil des Volumens der Ziegel selbst.

  2. Eine Wand von 30 m² als ein ganzer Stein (240 mm), Standardziegel, 5 % Verschnitt

    1. Je Lage und Quadratmeter bleiben es 63,49 Steine
    2. Ein ganzer Stein sind zwei Lagen: 63,49 × 2 = 126,98 Steine je Quadratmeter (die 128 aus dem Lehrbuch sind gerundet)
    3. Fläche mit 5 % Verschnitt: 30 × 1,05 = 31,5 m²
    4. Steinzahl: 31,5 × 126,98 = 4000,0 Steine, genau aufgegangen
    5. Wanddicke: 2 × 115 + 10 = 240 mm
    6. Mörtel: (0,240 − 126,98 × 0,0014628) × 31,5 = 1,709 m³

    30 m² ergeben genau 4000 Steine, ein gut zu merkender Bezugswert: rund 133 Steine je Quadratmeter bei einer 240er Wand einschließlich 5 % Verschnitt. Der Mörtel steigt von 0,0221 auf 0,0542 m³ je Quadratmeter — nicht auf das Doppelte, weil zwischen den beiden Lagen eine 10 mm breite Längsfuge liegt, die in den Mörtel eingeht, ohne mit der Fläche zu wachsen.

  3. Eine Wand von 100 Quadratfuß als zwei Steine (490 mm), Standardziegel, 5 % Verschnitt

    1. Fläche in Quadratmeter: 100 ÷ 10,7639 = 9,290 m²
    2. Mit 5 % Verschnitt: 9,290 × 1,05 = 9,755 m²
    3. Zwei Steine sind vier Lagen: 63,49 × 4 = 253,97 Steine je Quadratmeter
    4. Steinzahl: 9,755 × 253,97 = 2477,4, aufgerundet 2478 Steine
    5. Wanddicke: 4 × 115 + 3 × 10 = 490 mm
    6. Mörtel: (0,490 − 253,97 × 0,0014628) × 9,755 = 1,156 m³

    Bei vier Lagen macht der Mörtel 24 % des Volumens aus, gegenüber 19 % beim halben Stein — jede zusätzliche Lage bringt eine weitere Lagerfuge mit. Eine 490 mm dicke Ziegelwand ist schwer und arbeitsintensiv und heute außer im Altbau und im Industriebau kaum noch anzutreffen; für mehr Wandstärke werden üblicherweise zwei Schalen mit Hohlraum oder Dämmung gebaut, statt weiter aufzumauern.

Einschränkungen

Die Maße sind Nennmaße, und ein Stapel gelieferter Ziegel ist selten so gleichmäßig: Ein gebrannter Ziegel weicht leicht um ein bis zwei Millimeter ab, und die Fugenbreite hängt ganz vom Verband und der Hand des Maurers ab — wird die Fuge zwei Millimeter breiter als hier angenommen, ändert sich die Steinzahl nicht, die Wand wächst aber um rund 3 %. Die Steinzahl wird in ganzen Steinen gerechnet, ohne Zuschnitt: Öffnungen, Ecken, Pfeiler, Bögen und jede Wand unter einem Quadratmeter brauchen mehr, und dafür ist das Verschnittfeld gedacht; 5 % sind bei vorhandenen Öffnungen die Untergrenze und kein Sicherheitswert. Der Mörtel entsteht aus Wandvolumen abzüglich Ziegelvolumen, ist bei Vollziegeln exakt, setzt aber voraus, dass Lager- und Längsfugen vollständig gefüllt werden; eine nicht voll verfüllte Wand oder eine verfugte Sichtfläche braucht weniger. Die Maße und Fugen in der Tabelle sind branchenübliche Größenordnungen: Die Seite rechnet sie aus und beruft sich auf keine Norm.

Häufige Fragen

Wie viele Ziegel braucht eine Wand von einem ganzen Stein?
126,98 Steine pro Quadratmeter, mit 5 % Verschnitt 133. Der in Lehrbüchern genannte Wert von 128 ist die gerundete Schreibweise, beide widersprechen sich nicht. Ein halber Stein ist eine Lage und braucht damit 63,49 Steine je Quadratmeter, eineinhalb Steine drei Lagen und 190,5, zwei Steine vier Lagen und 253,97. Alle Stufen sind 63,49 mal der Zahl der Lagen, weil die Steinzahl je Quadratmeter nur von Länge und Höhe des Ziegels abhängt — die Wandstärke entscheidet allein über die Zahl der Lagen.
Wie viel Mörtel braucht eine Ziegelwand?
Bei einem halben Stein etwa 0,022 m³ je Quadratmeter, bei einem ganzen 0,054, bei eineinhalb 0,086 und bei zwei Steinen 0,119. Das ist das Wandvolumen abzüglich des Ziegelvolumens, bei Vollziegeln exakt und ohne zusätzlichen Faktor. Der Anteil am Wandvolumen steigt dabei von 19 auf 24 %: Jede Lage bringt eine weitere Lagerfuge mit, deshalb wächst der Mörtelbedarf nicht linear mit der Zahl der Lagen.
Wie heißen die Wandstärken und wie dick sind sie wirklich?
Die Namen kommen vom Steinmaß: ein halber Stein ist die 115 mm breite Seite eines Vollziegels, ein ganzer Stein sind zwei Lagen plus die 10 mm breite Längsfuge dazwischen, also 240 mm; eineinhalb Steine ergeben 365 mm und zwei Steine 490 mm. Ältere Bezeichnungen wie 12er, 24er oder 49er Wand meinen die Nennmaße 120, 240 und 490 mm und weichen bei der 115er und der 365er Stufe um 5 mm von der tatsächlichen Dicke ab.
Wie viel Verschnitt ist anzusetzen?
Für eine geschlossene Wand ohne Öffnungen 5 %; mit Öffnungen, Ecken, Pfeilern oder Zuschnitten 10 % und mehr. Ein Ziegel ist nach einem Schnitt unbrauchbar, und die abgeschnittenen Stücke lassen sich meist nicht verwenden, deshalb gilt als Erfahrungswert ein Stein mehr je zwanzig bei geschlossener Wand und einer mehr je zehn, sobald Öffnungen dabei sind. Zulässig sind 0 bis 30.
Worin unterscheiden sich Modularziegel und Queen-Ziegel?
In den Maßen, und die sind auf ein Nennmaß abgestimmt: Der Modularziegel misst 7⅝ × 3⅝ × 2¼ Zoll und ergibt mit der ⅜-Zoll-Fuge acht Steine auf 64 Zoll und drei Lagen auf 8 Zoll — sein Nennmaß ist deshalb 4 × 2⅔ × 8 Zoll. Der Queen-Ziegel misst 9⅝ × 3⅛ × 2¾ Zoll und entspricht dem 10-Zoll-Nennmaß. Bei gleicher Fläche werden vom Queen-Ziegel weniger gebraucht (4,61 gegenüber 6,86 je Quadratfuß), bei gleicher Lagenzahl wird die Wand aber dünner.
Sind Öffnungen von der Fläche abzuziehen?
Gerechnet wird hier über Wandfläche mal Verbrauch je Quadratmeter, und die Seite weiß nicht, wo Öffnungen und Ecken liegen — die Fläche der Öffnungen ziehen Sie also selbst ab und tragen die Nettofläche ein. Die durch Öffnungen gesparten Steine und die beim Zuschneiden verlorenen heben sich nicht auf: Die abgeschnittenen Halbsteine sind meist unbrauchbar, und an Ecken wird wegen des Versatzes eher mehr verbraucht. Bei vielen Öffnungen ist es genauer, abschnittsweise zu messen und getrennt einzutragen, statt die ganze Giebelwand in einem Zug.

Quellen

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