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CalcMax

Pflasterstein-Rechner

Bereich: 1 ft² – 1.000.000 ft²

Bereich: 0 in – 24 in

Bereich: 0 in – 48 in

Bereich: 0 – 30

Ergebnis

452

Benötigte Pflastersteine

Bettungssand in Kubikyards
0,31 yd³
Bettungssand in Kubikmetern
0,24 m³
Basiskies in Kubikyards
1,23 yd³
Basiskies in Kubikmetern
0,94 m³
Gewicht in US-Tonnen (2.000 lb)
1,66 US-Tonne
Gewicht in metrischen Tonnen (1.000 kg)
1,51 t

Ein Pflasterstein-Rechner für zwei Dinge: die Anzahl der Steine für eine Terrasse oder eine Einfahrt und die beiden Schüttgüter darunter, an die man erst am Morgen des ersten Spatenstichs denkt. Die Steinzahl hängt an der Fläche, am Format und an der Fuge — ein 200 × 100 mm Gehwegstein belegt mit 3 mm Fuge 0,0209 Quadratmeter, also rund 48 Steine pro Quadratmeter; eine 300 × 300 mm Platte kommt auf 11 pro Quadratmeter. Teuer wird der Fehler darunter, beim Bettungssand und beim Schotter für die Tragschicht: Beide werden nach Volumen gekauft und hängen an einer Dicke, die Sie selbst festlegen. Üblich sind 4 bis 10 Zentimeter verdichteter Schotter und 2,5 bis 3 Zentimeter Bettungssand; eine Terrasse von 20 Quadratmetern braucht danach etwa 2 Kubikmeter Schotter und 0,5 Kubikmeter Sand. Ein Zentimeter falsch bei der Tragschicht verschiebt den größten Posten dieser Seite um ein Fünftel. Sand und Schotter rechnet der Rechner auf der reinen Pflasterfläche, die Steine auf der Fläche samt Verschnitt — das ist Absicht: Sand und Schotter kommen als ganze Ladung mit gemessener Dicke, ein paar Prozent zu viel bleiben als Rest liegen, während ein paar Prozent zu wenig Steine die Arbeit stilllegen. In der zweiten Hälfte der Ergebnisse steht das Gewicht zweimal, in metrischen Tonnen und in US-Tonnen; die US-Tonne ist mit 907,18 Kilogramm knapp ein Zehntel leichter als die metrische. Unter dem Rechner steht eine Referenztabelle: wie viele Steine jedes Format pro Quadratmeter und pro Quadratfuß belegt — der kürzeste Weg, die Bestellung gegenzuprüfen. Wer nur die Fläche braucht, nimmt den Quadratfuß-Rechner aus diesem Abschnitt; für Fundamente aus Beton unter Randsteinen oder Pergolen den Beton-Rechner.

Wie viel Fläche ein Stein belegt

PflastersteinAbdeckung je Stein (m²)Steine je m²Steine je ft²
4 × 8 Zoll Pflasterziegel0.02246.254.3
6 × 9 Zoll Pflasterstein0.03627.732.58
12 × 12 Zoll Platte0.09510.540.98
200 × 100 mm Gehwegstein0.02147.834.44
300 × 300 mm Platte0.09210.891.01

Die Flächen in dieser Tabelle enthalten die Fuge — 1/8 Zoll bei den Zoll-Formaten und 3 Millimeter bei den metrischen —, weil die Fuge der Art ist, wie Pflastersteine tatsächlich Boden belegen: Eine 12 × 12 Zoll Platte nimmt 1,02 Quadratfuß ein und nicht 1,00. Wollen Sie selbst teilen, lesen Sie die zweite Spalte; wollen Sie multiplizieren, nehmen Sie die dritte und vierte: 4,3 Steine pro Quadratfuß für den 4 × 8 Ziegel oder 10,5 pro Quadratmeter für die 12-Zoll-Platte sind die kürzesten Schätzungen der Tabelle. Herstellercharts runden diese Zahlen oft, kleine Abweichungen in beide Richtungen sind also normal; liegt die Stückzahl nah an einer ganzen Palette, messen Sie den gewählten Stein nach. Die Zahlen gibt der Rechner unverändert aus: Der Dezimaltrenner ist in der Tabelle der Punkt (0.022 statt 0,022), weil die Zellwerte unverändert durchgereicht werden und nicht durch eine Textvorlage laufen.

Formel

Steine = aufrunden( Fläche × (1 + Verschnitt ÷ 100) ÷ Fläche je Stein ); Sand und Schotter = Fläche × Dicke

A
Pflasterfläche, gemessen in Quadratfuß
c
Fläche eines Steins: (Länge + Fuge) × (Breite + Fuge)
w
Verschnittzuschlag als Prozentwert der Pflasterfläche
d
Dicke des Bettungssands oder der Tragschicht, gemessen in Zoll

Benutzen Sie den Rechner, sobald das Steinformat gewählt und der Aufbau der Tragschicht entschieden ist, denn diese beiden Dicken sind Baustellenentscheidungen und keine Rechengrößen. Der Bettungssand liegt fast immer bei 2,5 bis 3 Zentimetern, und daran gibt es wenig zu drehen: Wird er dicker, verdichtet er ungleichmäßig und die Fläche setzt sich nach. Die eigentliche Arbeit steckt in der Tragschicht — 10 Zentimeter verdichteter Schotter für einen Gartenweg oder eine Terrasse auf gewachsenem Boden, 15 Zentimeter für eine Fläche, die befahren wird, und mehr, wo der Untergrund bindig ist oder das Wasser schlecht abläuft; unter weichem Boden kommt zusätzlich ein Geotextilvlies dazu. Was Sie hier berechnen, ist der verdichtete Zustand, und loses Material verliert beim Verdichten etwa ein Viertel seines Volumens: Bestellen Sie deshalb lieber etwas mehr als die fertige Dicke. Für die Fläche selbst, solange sie noch nicht ausgemessen ist, nehmen Sie den Quadratfuß-Rechner aus diesem Abschnitt, und für Betonplatten unter Randsteinen oder Pergolen den Beton-Rechner.

Rechenbeispiele

  1. Eine Terrasse von 20 Quadratmetern in 200 × 100 mm Gehwegstein auf 10 Zentimetern Schotter

    1. Fläche eines Steins mit 3 mm Fuge: 0,203 × 0,103 = 0,0209 Quadratmeter
    2. Fläche mit 5 % Verschnitt: 20 × 1,05 = 21 Quadratmeter (226 Quadratfuß; im Feld stehen 215,28 Quadratfuß)
    3. Steine: 21 ÷ 0,0209 = 1.004,4 → 1.005 Steine
    4. Bettungssand, auf der Pflasterfläche: 20 Quadratmeter × 2,5 Zentimeter = 0,5 Kubikmeter (0,65 Kubikyard)
    5. Schotter für die Tragschicht: 20 Quadratmeter × 10 Zentimeter = 2 Kubikmeter (2,62 Kubikyard)
    6. Gewicht, nur die Tragschicht: 2 Kubikmeter ergeben rund 3,2 Tonnen (3,53 US-Tonnen)

    Das ist die metrische Fassung der Voreinstellung. Die 1.005 Steine stehen 957 gegenüber, die sich aus der reinen Fläche ohne Zuschlag ergeben — die fehlenden 5 % sind der Schnittrand, denn am Rand jeder Reihe ist der letzte Stein ein Zuschnitt. Der halbe Kubikmeter Bettungssand ist eine Anhängerlading, der Schotter entscheidet darüber, ob Sie einmal fahren oder dreimal. Die beiden Gewichtszeilen unterscheiden sich, weil sie verschiedene Tonnen meinen: Die US-Tonne der Zeile »Gewicht in US-Tonnen« sind 2.000 amerikanische Pfund, also 907,18 Kilogramm — deshalb stehen dort 3,53, wo die metrische Tonne 3,2 sagt, obwohl beide dasselbe Material wiegen.

  2. Ein Hof von 30 Quadratmetern in 300 × 300 mm Platten, gleiche Tragschicht

    1. Fläche einer Platte mit 3 mm Fuge: 0,303 × 0,303 = 0,0918 Quadratmeter
    2. Fläche mit 5 % Verschnitt: 30 × 1,05 = 31,5 Quadratmeter (339,1 Quadratfuß)
    3. Platten: 31,5 ÷ 0,0918 = 343,1 → 344 Platten
    4. Bettungssand: 30 Quadratmeter × 2,5 Zentimeter = 0,75 Kubikmeter (0,98 Kubikyard)
    5. Schotter: 30 Quadratmeter × 10 Zentimeter = 3 Kubikmeter (3,92 Kubikyard), rund 4,8 Tonnen

    Die Platte ist dreimal so groß wie der Gehwegstein, und die Stückzahl fällt auf ein Drittel: Auf fast derselben Fläche braucht der 200 × 100 Stein über tausend Stück, die 300 × 300 Platte nur gut dreihundert. Weniger Steine heißen auch weniger Fugenlänge insgesamt, und genau über diese Fugen läuft das Wasser ab — Versickerung und Gefälle sind aber Sache des Aufbaus und nicht dieser Rechnung, die nur Material zählt.

  3. Ein Stellplatz von 50 Quadratmetern in 200 × 100 mm Stein, 15 Zentimeter Tragschicht, 10 % Verschnitt

    1. Fläche mit 10 % Verschnitt: 50 × 1,1 = 55 Quadratmeter (592 Quadratfuß)
    2. Steine: 55 ÷ 0,0209 = 2.630,6 → 2.631 Steine
    3. Bettungssand: 50 Quadratmeter × 2,5 Zentimeter = 1,25 Kubikmeter (1,63 Kubikyard)
    4. Schotter: 50 Quadratmeter × 15 Zentimeter = 7,5 Kubikmeter (9,81 Kubikyard)
    5. Gewicht: rund 12 Tonnen, in US-Tonnen 13,23

    Die befahrbare Tragschicht macht den Schotter zum Hauptposten dieser Bestellung: 7,5 Kubikmeter und 12 Tonnen sind das Sechsfache des Sands und passen selten auf einen Anhänger, meist werden es zwei Fahrten. Soll die Fläche nur von Fußgängern benutzt werden, sinkt der größte Posten sofort um ein Drittel, wenn Sie bei der Tragschicht auf 10 Zentimeter zurückgehen.

Einschränkungen

Die Steinzahl ist so genau wie das Format, das Sie eingetragen haben, und die Schüttgüter sind so genau wie die Dicke, die Sie gewählt haben. Die Fuge steckt in der Fläche je Stein: Für die Zoll-Formate rechnet die Referenztabelle mit 1/8 Zoll, für die metrischen mit 3 Millimetern — ein breiterer Fugenanteil, wie er bei unregelmäßig gebrochenen Steinen oder bei Fugenmörtel vorkommt, senkt die Stückzahl pro Quadratmeter spürbar. Hersteller runden diese Angaben gern, deshalb sind kleine Abweichungen nach beiden Seiten normal; liegt Ihr Ergebnis dicht an einer ganzen Palette, messen Sie den Stein, den Sie wirklich kaufen, mit dem Band nach. Der Verschnittzuschlag deckt den Schnittrand am Rand der Fläche und die Verwinklungen; er deckt keine Verwinkelung, die Sie durch eine andere Verlegeweise hätten vermeiden können, und keine Fläche, deren Zuschnitte Sie nicht wiederverwenden. Die Dicken sind Ihre Eingabe und nicht die Empfehlung dieses Rechners — Sand und Schotter sind nach Volumen geliefert und verdichten sich auf der Baustelle, loses Material verliert dabei rund ein Viertel, und ein bindiger oder nasser Untergrund braucht mehr, als hier üblich ist. Der Bettungssand ist bewusst nicht auf die Fläche mit Verschnitt gerechnet: Sand und Schotter kommen als ganze Ladung, während eine zu kleine Steinbestellung die Arbeit anhält. Beide Gewichtszeilen tragen denselben Wert in verschiedenen Tonnen — einmal 1.000 Kilogramm, einmal 907,18 Kilogramm —, und die Umrechnung von Volumen in Gewicht ist ein Richtwert aus der üblichen Schüttdichte, kein Messwert Ihres Materials. Nicht enthalten sind: Randsteine und Einfassungen, Fugenmaterial oder Fugenmörtel, Verdichtungsgerät und Arbeitszeit, das Geotextilvlies unter der Tragschicht sowie der Aushub, der abgefahren werden muss.

Häufige Fragen

Wie viele Pflastersteine brauche ich pro Quadratmeter?
Das hängt am Format und an der Fuge. Ein 200 × 100 mm Gehwegstein belegt mit 3 mm Fuge 0,0209 Quadratmeter, also rund 48 Steine pro Quadratmeter; ein 4 × 8 Zoll Stein kommt mit 1/8 Zoll Fuge auf 4,3 Steine pro Quadratfuß und 46,25 pro Quadratmeter. Eine 300 × 300 mm Platte braucht nur etwa 11 Stück pro Quadratmeter, eine 12 × 12 Zoll Platte 10,5. Die Referenztabelle unter dem Rechner führt alle fünf Formate mit beiden Bezugsflächen.
Wie tief müssen Schotter und Bettungssand sein?
Der Bettungssand liegt bei 2,5 bis 3 Zentimetern, und dabei bleibt es fast immer. Die Tragschicht richtet sich nach der Belastung: 10 Zentimeter verdichteter Schotter für einen Gartenweg oder eine Terrasse, 15 Zentimeter für eine Einfahrt oder einen Stellplatz, mehr bei bindigem Untergrund oder schlechter Entwässerung, dann zusätzlich mit Geotextilvlies. Gerechnet wird die verdichtete Dicke — loses Material verliert beim Verdichten rund ein Viertel, bestellen Sie also mit Reserve.
Was ist eine US-Tonne, und warum zeigt der Rechner zwei Gewichte?
Eine US-Tonne (short ton) sind 2.000 amerikanische Pfund, also 907,18 Kilogramm. Eine metrische Tonne sind 1.000 Kilogramm, sie ist damit knapp 10 % schwerer. Der Rechner gibt beide Zeilen aus, weil Schüttgut in Nordamerika nach US-Tonnen und in Deutschland nach metrischen Tonnen gehandelt wird: 3,53 US-Tonnen und 3,2 Tonnen beschreiben dasselbe Material, nicht zwei verschiedene Mengen.
Rechnet der Rechner den Verschnitt auf Sand und Schotter mit?
Nein, und das ist Absicht. Sand und Schotter berechnet er auf der reinen Pflasterfläche, den Verschnittzuschlag rechnet er nur auf die Steinzahl. Der Grund: Sand und Schotter werden als ganze Ladung mit einer gemessenen Dicke eingebaut, ein paar Prozent zu viel bleiben als Rest liegen und richten keinen Schaden an, während ein paar Prozent zu wenig Steine die Arbeit anhalten.
Wie viel Fugensand brauche ich?
Richtwert sind 2 bis 4 Kilogramm Fugensand pro Quadratmeter bei 3 Millimetern Fugenbreite, mehr bei gebrochenen Steinen mit rauer Kante. Der Rechner gibt Fugensand nicht aus, weil die Menge an der Fugenbreite und an der Fugentiefe hängt, die erst beim Verlegen feststehen. Rechnen Sie ihn getrennt nach der Fläche und nicht nach der Steinzahl — die Fugenlänge pro Quadratmeter sinkt mit der Plattengröße, wie die Referenztabelle zeigt.
Kann ich das Ergebnis für einen Weg mit Gefälle oder für eine verwinkelte Fläche verwenden?
Für die Fläche ja, für die Steinzahl nur mit Zuschlag. Ein Gefälle ändert die Fläche über die schräge Länge und nicht über die Grundrisslänge, und eine verwinkelte Fläche mit vielen Ecken erzeugt mehr Schnitt als eine rechteckige mit demselben Inhalt. Zerlegen Sie solche Flächen in Rechtecke, rechnen Sie jedes einzeln und runden Sie jedes für sich auf. Bei einem starken Gefälle kommt mehr Bettungssand dazu, weil die Ausgleichsschicht dicker wird.

Quellen

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