Trockenbau-Rechner
Ergebnis
Zu kaufende Platten
- Oberfläche in Quadratfuß
- 400 ft²
- Oberfläche in Quadratmetern
- 37,16 m²
Der Trockenbau-Rechner beantwortet die Frage, die vor der Bestellung steht: Wie viele Gipskartonplatten braucht diese Trockenbauwand? Sie geben die Gesamtlänge der zu bekleidenden Wände, die Raumhöhe, die Fläche der Öffnungen und einen Verschnittzuschlag ein und wählen eine Plattengröße; das Ergebnis ist eine Stückzahl. Die Fläche ist der leichte Teil — Länge mal Höhe, abzüglich Türen und Fenster — und die Plattengröße ist der Teil, bei dem es schiefgeht, denn eine Platte ist keine Flächeneinheit. Eine Platte 4 × 8 misst 32 Quadratfuß, 400 Quadratfuß Wand sind also 12,5 Platten: aufgerundet 13, mit dem üblichen Zuschlag von zehn Prozent 14. Die letzte Platte geht für den Abschluss an der Decke und für den letzten Ständerabstand drauf, und der Rest einer Platte, aus der schon ein Türausschnitt geschnitten wurde, ist für gewöhnlich zu kurz für eine andere Stelle. Zehn Prozent sind der normale Zuschlag für einen rechtwinkligen Raum; bei aus dem Winkel gelaufenen Wänden, bei einem Schornstein oder einer Nische und beim Hochkantverlegen, wo jeder Schnitt über die volle Höhe läuft, gehört mehr dazu. Die Plattengröße steht als Auswahlfeld und nicht als Eingabefeld, weil sich diese Branche auf vier Maße eingespielt hat: 4 × 8, 4 × 10 und 4 × 12 Fuß sowie die Platte mit 1200 × 2400 Millimetern, die in Europa und in China üblich ist. Eine längere Platte bedeutet weniger Stöße, die verspachtelt werden müssen, weniger Platten zu tragen — und ein schwereres Brett, das eine Person allein nicht mehr hebt; die Plattengröße ist deshalb keine Rechenfrage, sondern eine Frage dessen, wer die Platten trägt und wie sie in den Raum kommen.
Wie viel Fläche eine Platte bekleidet
| Platte | Fläche je Platte (m²) | Fläche je Platte (Quadratfuß) | Platten je 100 m² |
|---|---|---|---|
| 4 × 8 Fuß (1220 × 2440 mm) | 2.973 | 32 | 33.64 |
| 4 × 10 Fuß (1220 × 3050 mm) | 3.716 | 40 | 26.91 |
| 4 × 12 Fuß (1220 × 3660 mm) | 4.459 | 48 | 22.42 |
| 1200 × 2400 Millimeter (3,94 × 7,87 Fuß) | 2.88 | 31 | 34.72 |
Die Plattenfläche ist exakt — eine 4 × 8 misst 32 Quadratfuß, das ist eine Definition und keine Angabe eines Herstellers —, und darin unterscheidet sich diese Tabelle von den Tabellen auf dieser Seite, die eine Ware beschreiben: Hier gibt es keine Herstellerstreuung. Die vierte Spalte ist die schnellste Schätzung: Wandfläche durch 100 teilen, mit ihr multiplizieren, den Verschnitt zuschlagen und aufrunden. Beachten Sie, dass die Platte 1200 × 2400 kein runder Wert in Quadratfuß ist: 2,88 Quadratmeter sind 31,0 Quadratfuß, und auf einer großen Wand sind diese drei Prozent eine ganze Platte. Zwischen der zweiten und der dritten Spalte steht der Faktor 1 Quadratmeter = 10,7639 Quadratfuß, das lässt sich nachrechnen. Und die vierte Spalte enthält keinen Verschnitt, während die Stückzahl auf der Seite mit Verschnitt gerechnet wird — sie ist deshalb immer etwas kleiner als das Ergebnis, das der Rechner oben ausgibt. Die Zahlen gibt der Rechner unverändert aus: Der Dezimaltrenner ist in der Tabelle der Punkt (2.973 statt 2,973), weil die Zellwerte unverändert durchgereicht werden und nicht durch eine Textvorlage laufen.
Formel
Platten = aufgerundet( ( Wandlänge × Raumhöhe − Öffnungen ) × (1 + Verschnitt ÷ 100) ÷ Fläche einer Platte )
- L
- Gesamtlänge der zu bekleidenden Wände in Fuß — welche Einheit Sie auch wählen, die Seite rechnet zuerst in Fuß um
- H
- Raumhöhe in Fuß, gemessen an der höchsten Stelle
- A
- Fläche von Türen, Fenstern und anderen Öffnungen in Quadratfuß
- s
- Fläche einer Platte: 32 Quadratfuß bei einer 4 × 8, 48 Quadratfuß bei einer 4 × 12
- w
- Verschnitt als Prozentsatz der Wandfläche (10 bedeutet 10 Prozent)
Sie brauchen die Seite, sobald die Plattengröße feststeht, denn diese Entscheidung trifft der Raum und nicht der Preis. Eine Platte 4 × 12 deckt eine 8 Fuß hohe Wand in einem Stück, ohne eine einzige Querfuge — und Querfugen sind die Fugen, die aufreißen; das ist mehr wert als die Platten, die sie einspart. Eine 4 × 8 ist das Maß, das zwei geübte Leute noch über das Treppenhaus tragen und über Kopf halten können, deshalb ist sie bis heute der Vorgabewert. Gemessen wird der Umfang und nicht eine Wand, und die Höhe an der höchsten Stelle, weil die Platte überall bis zum Boden reichen muss. Öffnungen werden nur dort abgezogen, wo die Platte wirklich endet: Ein Fenster wird umbaut, der Abzug ist also berechtigt; eine Tür mit Zarge wird bis zur Zarge bekleidet, und der Streifen über der Tür ist ein Schnitt und kein ganzes Feld. Für die Decke läuft dieselbe Rechnung ein zweites Mal: die Raumlänge als Wandlänge und die Raumbreite als Höhe, und die beiden Stückzahlen werden addiert. Unten steht eine FAQ, die den Rest der Materialliste abhandelt — Spachtelmasse, Band und Schrauben richten sich nach der Fugenlänge und nicht nach der Wandfläche.
Rechenbeispiele
Ein Raum von 24 m Wandlänge und 2,8 m Höhe, Platten 1200 × 2400, ein Zehntel Verschnitt
- Wandfläche: 24 × 2,8 = 67,2 Quadratmeter, abzüglich 6 Quadratmeter Türen und Fenster = 61,2 Quadratmeter (659 Quadratfuß)
- Mit 10 Prozent Verschnitt: 61,2 × 1,1 = 67,32 Quadratmeter
- Eine Platte 1200 × 2400 misst 1,2 × 2,4 = 2,88 Quadratmeter: 67,32 ÷ 2,88 = 23,4, aufgerundet 24 Platten
Das ist die übliche Kombination in Europa und in China: die Platte mit 1200 × 2400 Millimetern auf einem Ständerabstand von 40 oder 50 Zentimetern, sodass jede Platte auf mehreren Ständern liegt. Ohne Verschnitt wären es 22 Platten, und ohne Aufrunden bliebe es bei 23,4 — die vierundzwanzigste Platte ist die, aus der die Streifen über der Tür und neben dem Fenster geschnitten werden. In den 61,2 Quadratmetern stecken 6 Quadratmeter Öffnung, aber die Schnitte rund um die Öffnung fallen trotzdem an, und genau dafür ist der Zuschlag da. Wer die Fläche in Quadratfuß bestellt, liest die Zeile mit 659 Quadratfuß, das ist dieselbe Fläche.
Ein Raum von 15 m Wandlänge und 2,6 m Höhe, ebenfalls Platten 1200 × 2400
- Wandfläche: 15 × 2,6 = 39 Quadratmeter, abzüglich 3 Quadratmeter Öffnungen = 36 Quadratmeter (388 Quadratfuß)
- Mit 10 Prozent Verschnitt: 36 × 1,1 = 39,6 Quadratmeter
- Eine Platte misst 2,88 Quadratmeter: 39,6 ÷ 2,88 = 13,75, aufgerundet 14 Platten
In einem kleineren Raum fällt der Verschnitt stärker ins Gewicht, nicht schwächer. 2,6 Meter Höhe auf eine 2,4 Meter hohe Platte ist eine häufige Kombination, und die fehlenden 20 Zentimeter werden entweder oben als Streifen ergänzt oder die Platte wird hochkant gesetzt — hochkant läuft jeder Schnitt über die volle Höhe, und der Zuschlag wandert von zehn auf fünfzehn Prozent. Deshalb nennt die eine Person 14 Platten und die andere 15: Der Unterschied liegt nicht in der Fläche, sondern darin, wie die Platten gelegt werden.
Eine Garagenwand von 30 m Länge und 2,4 m Höhe, Platten 4 × 8, ein Fünftel Verschnitt
- Wandfläche: 30 × 2,4 = 72 Quadratmeter, abzüglich 2 Quadratmeter Öffnungen = 70 Quadratmeter (753 Quadratfuß)
- Mit 15 Prozent Verschnitt: 70 × 1,15 = 80,5 Quadratmeter
- Eine Platte 4 × 8 misst 32 Quadratfuß = 2,973 Quadratmeter: 80,5 ÷ 2,973 = 27,1, aufgerundet 28 Platten
Eine 30 Meter lange Wand hat nur vier Ecken und rechnet sich sauber, aber eine Garagenwand im Erdgeschoss hat meist noch Sektionaltore, Fallrohre und Wandhydranten, und um jedes davon herum muss geschnitten werden. Der Unterschied zwischen einem Fünftel und einem Zehntel Zuschlag sind hier zwei Platten. Der letzte Schritt enthält außerdem die einzige Stelle, an der die beiden Maßsysteme derselben Platte aufeinandertreffen: 4 × 8 Fuß sind 1220 × 2440 Millimeter, und das sind 2,973 Quadratmeter — die metrische Platte mit 1200 × 2400 Millimetern ist mit 2,88 Quadratmetern etwas kleiner, was auf einer großen Fläche fast eine Platte ausmacht.
Einschränkungen
Die Flächenrechnung und die Plattenflächen sind exakt, der Verschnitt ist eine Schätzung. Zehn Prozent sind der übliche Wert für einen rechtwinkligen Raum bei waagerechter Verlegung, und sie reichen nicht, wenn die Wände aus dem Winkel gelaufen sind, wenn ein Schornstein oder eine Nische zu umschneiden ist oder wenn hochkant verlegt wird, wo jeder Schnitt über die volle Höhe läuft statt über eine Breite. Öffnungen werden als flache Flächen abgezogen, für die Glasscheibe stimmt das, rund um die Laibung ist es zu optimistisch: Der Streifen über einer Tür und der Streifen neben einem Fenster sind Schnitte, und ein Schnitt erzeugt einen Rest, der oft zu kurz für eine andere Stelle ist. Alles weitere, was zu dieser Arbeit gehört, zählt die Seite nicht mit. Spachtelmasse und Papierband sind die beiden größten Posten und richten sich nach der Fugenlänge und nicht nach der Wandfläche, und die Fugenlänge hängt davon ab, wie die Platten gelegt werden — dieselbe Wand ergibt waagerecht verlegt etwa halb so viele Fugen wie hochkant. Als Anhaltspunkt: rund 0,3 Kilogramm Spachtelmasse je Meter Fuge, das Band in der Länge der Fuge, etwa 32 Schrauben je Platte 4 × 8 und Kantenschutzprofile nach der Länge der Außenecken. Ständerwerk, Abhänger, Dämmung und Trittschalldämmung sind Material eines anderen Gewerks und stehen hier ebenso wenig. Die Decke fehlt vollständig: Für sie läuft dieselbe Rechnung ein zweites Mal mit der Raumlänge als Wandlänge und der Raumbreite als Höhe, und die Stückzahlen werden addiert. Und schließlich ändern die Plattendicke (12,5 oder 15 Millimeter) und die Ausführung (Standard, feuchtraumgeeignet, brandschutzverbessert), was Sie kaufen, aber nicht, wie viele Platten es werden — deshalb sind sie hier keine Eingabe.
Häufige Fragen
- Wie viele Platten braucht ein Raum mit 24 Metern Wandlänge?
- Mit Platten von 1200 × 2400 Millimetern und zehn Prozent Verschnitt sind es 24 Stück. Drei Schritte: 24 × 2,8 = 67,2 Quadratmeter Wandfläche, abzüglich 6 Quadratmeter Öffnungen bleiben 61,2; mit zehn Prozent Zuschlag 67,32 Quadratmeter; eine Platte misst 2,88 Quadratmeter, 67,32 ÷ 2,88 = 23,4, aufgerundet 24. Ohne Zuschlag wären es 22 Platten — die eine zusätzliche Platte bezahlt die Streifen über dem Türsturz und neben dem Fenster.
- Was ist der Unterschied zwischen einer Platte 4 × 8 und einer Platte 1200 × 2400?
- Drei Prozent. 4 × 8 Fuß sind 1220 × 2440 Millimeter, also 32 Quadratfuß oder 2,973 Quadratmeter; 1200 × 2400 Millimeter sind 2,88 Quadratmeter. Auf einer großen Wand ergibt die metrische Platte rund eine Platte mehr. Beide Maße sind im Handel, und die Wahl folgt dem Ständerabstand: Ein Raster von 40 Zentimetern passt zur Platte mit 1200 Millimetern Breite, ein Raster von 50 Zentimetern zur 1220er.
- Werden die Platten waagerecht oder hochkant verlegt?
- In fast jedem Fall waagerecht. Waagerecht über die Ständer gelegt, liegt die lange Kante auf dem Ständerwerk — und genau dort gehört die abgeschrägte Kante verspachtelt hin —, und die Querfugen landen in den Raumecken. Hochkant liegt alle 1,2 Meter eine Querfuge, die sich schwerer verspachteln lässt und zum Aufreißen neigt, und an Decke und Boden entsteht für jede Spalte ein Schnitt. Hochkant lohnt sich nur bei einer Wand unter 1,2 Metern Breite oder wenn eine waagerechte Fuge auf einer störenden Höhe liegen würde. Diese Entscheidung verschiebt den Verschnitt und damit die Plattenzahl, sie ändert aber nicht die Wandfläche.
- Wie viel Verschnitt sollte ich einplanen?
- Zehn Prozent für einen rechtwinkligen Raum mit waagerechter Verlegung, fünfzehn bei aus dem Winkel gelaufenen Wänden, vielen Öffnungen, einer Nische oder hochkant verlegter Wand, wo jeder Schnitt über die volle Höhe läuft. Das Ergebnis ist bereits auf ganze Platten aufgerundet, deshalb lohnt kein Feilen an der zweiten Nachkommastelle. Eine Platte mehr als Reserve ist übliche Praxis: Was auf der Baustelle bricht oder falsch geschnitten wird, lässt sich am leichtesten ersetzen, solange die Charge noch im Lager liegt — eine spätere Lieferung kann schon eine andere Oberfläche haben.
- Wird die Decke mitgerechnet?
- Nein, diese Seite rechnet nur Wände. Die Decke ist eine zweite Rechnung derselben Art: die Raumlänge als Wandlänge, die Raumbreite als Raumhöhe, die Seite ein zweites Mal ausführen und beide Stückzahlen addieren. Bei dem Raum oben mit 61,2 Quadratmetern Wand kommt die Decke als eigener Posten hinzu — und die Richtung des Deckenrasters entscheidet, wie die Platten dort liegen, was mit der Wand nicht zu tun hat. Deshalb lieber getrennt rechnen als alles in einen Wert zu werfen.
- Was muss ich außer den Platten noch kaufen?
- Spachtelmasse, Papierband, Schrauben und Kantenschutzprofile. Die ersten drei richten sich nach der Länge der Fugen und nicht nach der Plattenfläche, deshalb stehen sie nicht auf dieser Seite: Wie viele Fugen es werden, hängt davon ab, ob waagerecht oder hochkant verlegt wird und wo die Plattenstöße landen. Als Ausgangswerte: rund 0,3 Kilogramm Spachtelmasse je Meter Fuge, das Band in derselben Länge wie die Fuge, etwa 32 Schrauben je Platte 4 × 8 und Kantenschutz nach der Länge der Außenecken. Ständerwerk, Abhänger und Dämmung gehören zu einem anderen Gewerk und ebenfalls nicht hierher.
Quellen
- Approximate Conversions from U.S. Customary Measures to Metric — the chart behind the feet, inches and square metres on this page — National Institute of Standards and Technology
- Broschüren zum Internationalen Einheitensystem (SI) — der Quadratmeter, in den die Plattenflächen umgerechnet werden — Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)