Vinyl-Verkleidung-Rechner
Ergebnis
Zu kaufende Fassadenverkleidung (Quadrate zu 100 ft²)
- Zu kaufende Paneele
- 123
- Oberfläche in Quadratfuß
- 930 ft²
- Oberfläche in Quadratmetern
- 86,40 m²
Der Vinyl-Verkleidung-Rechner beantwortet die Frage, die vor der Bestellung steht: Wie viel Fassadenverkleidung braucht dieses Haus? Sie geben die Gesamtlänge aller zu verkleidenden Wände, die Traufhöhe, die Fläche der Öffnungen und die Maße eines Paneels ein und erhalten zwei Zahlen — die Quadrate für die Bestellung und die Stückzahl der Paneele. Das Quadrat ist die Einheit, in der diese Branche rechnet: Ein Quadrat sind 100 Quadratfuß Wandfläche, also rund 9,29 Quadratmeter, und das ist eine Definition und keine Packungsgröße — anders als eine Lage Dachziegel oder ein Karton Dielenboden ist ein Quadrat Verkleidung bei jedem Hersteller gleich groß. Was dagegen wirklich schwankt, ist die sichtbare Breite pro Lage, also der Streifen, den man von einem Paneel noch sieht, nachdem die nächste Lage übergegriffen hat. Ein Paneel mit der Bezeichnung Doppel 4 trägt zwei Übergreifkanten von je 4 Zoll und deckt damit 8 Zoll Wandhöhe ab; dasselbe Paneel lässt sich auch mit 4 Zoll pro Lage verlegen und deckt dann nur die Hälfte. Genau deshalb ist die sichtbare Breite ein Feld und keine feste Zahl: Dasselbe Haus mit demselben Wandverlauf braucht bei 4 Zoll sichtbarer Breite doppelt so viele Paneele wie bei 8 Zoll. Zwei weitere Punkte folgen aus derselben Arithmetik. Das letzte Paneel jeder Lage wird zugeschnitten, und der Rest dieser Lage passt selten genau in die nächste — deshalb werden Quadrate und Paneele getrennt aufgerundet und müssen sich nicht teilen lassen. Und ein Giebel ist ein Dreieck und kein Rechteck: Messen Sie Breite und Höhe, nehmen Sie die Hälfte, und addieren Sie diese Fläche zur Wandfläche, bevor Sie diesen Rechner benutzen — sonst fehlt genau die Fläche, an der die Verkleidung später ausgeht.
Wie viel laufender Meter Verkleidung ein Quadrat braucht, nach sichtbarer Breite
| Sichtbare Breite | Laufende Meter je 10 m² | Laufende Fuß je 100 ft² | Fläche je Paneel (m²) |
|---|---|---|---|
| Einzel 4 (4 Zoll sichtbar) | 98.43 | 300 | 0.39 |
| Einzel 5 (5 Zoll sichtbar) | 78.74 | 240 | 0.48 |
| Einzel 6 (6 Zoll sichtbar) | 65.62 | 200 | 0.58 |
| Doppel 4 (8 Zoll sichtbar) | 49.21 | 150 | 0.77 |
| Dreifach 3 (9 Zoll sichtbar) | 43.74 | 133.3 | 0.87 |
Wählen Sie zuerst die sichtbare Breite und lesen Sie dann diese Zeile: Die zweite und die dritte Spalte sagen, wie viel Paneel eine feste Fläche braucht, und genau daraus besteht eine Bestellung. Die vierte Spalte rechnet mit einem Paneel von 3,8 Metern — einer hierzulande üblichen Länge — und ist die Zahl, die eine Fläche in Stück umrechnet: Wandfläche durch sie teilen und aufrunden. Der Abstand zwischen den Zeilen ist die ganze Entscheidung: Dieselbe Wand braucht bei Einzel 4 rund 300 laufende Fuß und bei Dreifach 3 nur 133. Keine Zahl in dieser Tabelle ist ein Produktdatenblatt, sie ist die Arithmetik der sichtbaren Breite selbst und gilt damit für jede Bauart desselben Nennmaßes. Die Zahlen gibt der Rechner unverändert aus: Der Dezimaltrenner ist in der Tabelle der Punkt (98.43 statt 98,43), weil die Zellwerte unverändert durchgereicht werden und nicht durch eine Textvorlage laufen.
Formel
Quadrate = aufgerundet( ( Gesamtlänge × Traufhöhe − Öffnungsfläche ) × ( 1 + Verschnitt ÷ 100 ) ÷ 100 )
- L
- Gesamtlänge der zu verkleidenden Wände in Fuß
- H
- Höhe von der Geländeoberkante bis zur Trauflinie in Fuß
- A
- Fläche der Fenster, Türen und übrigen Öffnungen in Quadratfuß
- p
- Länge eines Paneels in Fuß
- e
- Sichtbare Breite — der Streifen, den eine Lage nach dem Übergreifen noch sichtbar lässt, in Zoll
- w
- Verschnitt als Prozentsatz der Verkleidungsfläche (10 bedeutet 10 Prozent)
Sie brauchen die Seite, sobald das Paneel feststeht, denn die sichtbare Breite gehört zum Paneel und nicht zur Wand, und sie ist der Eingabewert mit der größten Wirkung. Die sichtbare Breite steht auf der Verpackung: Doppel 4 bedeutet 8 Zoll pro Lage, Dreifach 3 bedeutet 9 Zoll, Einzel 4 bedeutet 4 Zoll. Messen Sie den Umfang einer Lage und raten Sie ihn nicht aus der Hausbreite; messen Sie auch die Traufhöhe auf der Giebelseite, denn die Wandfläche unter der Trauflinie ist dort dasselbe Rechteck, unabhängig davon, ob darüber ein Dreieck sitzt. Ziehen Sie Fenster und Türen ab und rechnen Sie jeden Giebel gesondert als Breite × Höhe ÷ 2 dazu — das Dreieck ist die einzige Form, die diese Seite nicht aufnimmt, und ein vergessener Giebel ist die häufigste Ursache für eine zu knappe Verkleidungsbestellung. Wenn Sie auf eine bestehende Wand eine zweite Ebene setzen, rechnen Sie beide Ebenen getrennt und addieren Sie die Ergebnisse: Der Streifen zwischen den beiden Ebenen ist ein Profil und keine Verkleidung, und Profile werden nach Länge gekauft.
Rechenbeispiele
Ein eingeschossiges Haus mit 36 m Umfang und 3 m Traufhöhe, Paneel Doppel 4
- Wandfläche: 36 × 3 = 108 Quadratmeter, abzüglich 20 Quadratmeter Öffnungen = 88 Quadratmeter (947 Quadratfuß)
- Mit 10 Prozent Verschnitt: 88 × 1,1 = 96,8 Quadratmeter = 1.041,9 Quadratfuß
- Quadrate: 1.041,9 ÷ 100 = 10,42, aufgerundet 11 Quadrate
- Ein Paneel deckt 3,8 × 0,2 = 0,76 Quadratmeter = 8,18 Quadratfuß ab: 1.041,9 ÷ 8,18 = 127,4, aufgerundet 128 Paneele
Ein Paneel von 3,8 Metern mit 200 Millimetern sichtbarer Breite deckt 0,76 Quadratmeter ab. Beachten Sie, dass 11 Quadrate und 128 Paneele nicht zwei Aussagen über dieselbe Sache sind: 11 Quadrate sind 1.100 Quadratfuß Wandfläche, während 128 Paneele zusammen 1.047 Quadratfuß ergeben — das Quadrat ist die Einheit der Wand, das Paneel die Einheit der Ware. Die Lücke zwischen beiden Zahlen ist der Zuschnitt: Jede Lage endet an einem Schnitt.
Eine Werksfassade mit 90 m Umfang und 12 m Traufhöhe, 250 mm sichtbar
- Wandfläche: 90 × 12 = 1.080 Quadratmeter, abzüglich 120 Quadratmeter Tore und Fenster = 960 Quadratmeter (10.333 Quadratfuß)
- Mit 12 Prozent Verschnitt: 960 × 1,12 = 1.075,2 Quadratmeter = 11.573,4 Quadratfuß
- Quadrate: 11.573,4 ÷ 100 = 115,7, aufgerundet 116 Quadrate
- Ein Paneel deckt 3 × 0,25 = 0,75 Quadratmeter = 8,07 Quadratfuß ab: 11.573,4 ÷ 8,07 = 1.433,6, aufgerundet 1.434 Paneele
Große Wandflächen mit breiter sichtbarer Breite zu verkleiden spart Material — und das ist der Preis, den diese Entscheidung einbringt: 1.434 Paneele decken 960 Quadratmeter ab, dieselbe Wand braucht bei 150 Millimetern sichtbarer Breite rund 2.390 Paneele. Hallen, Lagergebäude und Grundstücksmauern sind für breite Lagen geeignet, weil es dort kaum Außenecken zu schneiden und keine Giebel zu treffen gibt. Beim Wohnhaus ist es umgekehrt: viele Öffnungen, viele Ecken und dazu Giebel, und die breite Lage verspielt ihren Vorteil an den Schnitten wieder.
Eine 12 m lange Giebelwand von 3,2 m Höhe, 150 mm sichtbar, ohne Öffnungen
- Wandfläche: 12 × 3,2 = 38,4 Quadratmeter (413 Quadratfuß), keine Öffnungen abzuziehen
- Mit 10 Prozent Verschnitt: 38,4 × 1,1 = 42,24 Quadratmeter = 454,7 Quadratfuß
- Quadrate: 454,7 ÷ 100 = 4,55, aufgerundet 5 Quadrate
- Ein Paneel deckt 3,8 × 0,15 = 0,57 Quadratmeter = 6,14 Quadratfuß ab: 454,7 ÷ 6,14 = 74,1, aufgerundet 75 Paneele
Eine schmale sichtbare Breite ist an Giebelseiten verbreitet, weil sie mit den Linien der Hauptfassade fluchten soll. Diese Wand hat keine Öffnungen und ist damit der sauberste Fall — und genau der Fall, in dem der Giebel am leichtesten vergessen wird: Die 38,4 Quadratmeter sind das Rechteck unter der Trauflinie. Das Dreieck darüber kommt bei 12 Metern Breite und 4 Metern Höhe mit weiteren 24 Quadratmetern dazu; mit Verschnitt werden daraus 3 Quadrate und 47 Paneele.
Einschränkungen
Die Wandfläche und die Fläche je Paneel sind exakt, der Verschnittzuschlag ist eine Schätzung, und die Öffnungsfläche ist eine Annahme für sich. Zehn Prozent sind der übliche Wert für rechtwinklige Wände mit waagerechter Verlegung; bei vielen Ecken, einem Garagentor mit Rahmen oder mehreren Giebeln reichen zehn Prozent nicht, weil jede dieser Stellen eine Lage mit einem Schnitt enden lässt. Die Öffnungen werden als reine Fläche abgezogen. Für die Glasfläche stimmt das, für Tür- und Fensterrahmen ist es zu optimistisch: Um ein Fenster mit breitem Rahmen liegt weniger Verkleidung, als das Rechteck vermuten lässt, und eine Tür verringert nicht die Zahl der Lagen, sondern nur die Länge der Lagen, die sie unterbricht. Giebel fehlen hier vollständig, denn ein Dreieck ist eine andere Form und nicht eine andere Zahl — messen Sie jede Giebelseite in Breite und Höhe, addieren Sie Breite × Höhe ÷ 2 zur Wandfläche und rechnen Sie dann mit dieser Seite weiter. Alles andere zu diesem Gewerk steckt nicht in dieser Arithmetik. J-Profil, Außenecke, Startprofil, Abdeckblech, Untersicht und Ortgang sowie die Einfassung um jede Öffnung werden nach laufendem Meter gekauft, und nichts davon lässt sich aus einer Wandfläche ableiten: Es hängt davon ab, wie viele Ecken, wie viele Öffnungen und wie viele Trauflinien das Haus hat, also zählen Sie sie am Aufriss ab. Dampfbremse, Klebeband und Befestigungsmittel stehen ebenfalls nicht hier. Und diese Seite prüft keine Windlast: Wie breit die Lagen sein dürfen, wo die Befestigung sitzt und ob hinter der Verkleidung eine Schalung nötig ist, steht in den Tabellen des Herstellers für Ihren Windlastbereich und Ihren Wandaufbau und nicht in einer Flächenberechnung.
Häufige Fragen
- Wie viel Fassadenverkleidung braucht ein eingeschossiges Haus mit 36 Metern Umfang und 3 Metern Traufhöhe?
- Mit 20 Quadratmetern Öffnungen, einem Paneel Doppel 4 und zehn Prozent Verschnitt sind es etwa 11 Quadrate und 128 Paneele. Der Rechenweg: Die Wand ist 108 Quadratmeter groß, abzüglich der Öffnungen bleiben 88 Quadratmeter, mit Verschnitt 96,8 Quadratmeter, also 10,42 Quadrate, aufgerundet 11 Quadrate. Die Wohnfläche des Hauses ist hier nicht die richtige Zahl — ein eingeschossiges und ein zweigeschossiges Haus mit derselben Grundfläche haben sehr verschiedene Wandflächen, und diese Seite kennt nur die Wandfläche.
- Wie groß ist ein Quadrat Fassadenverkleidung?
- 100 Quadratfuß Wandfläche, also rund 9,29 Quadratmeter. Das ist eine Definition und keine Packungsgröße: Anders als eine Lage Dachziegel ist ein Quadrat Verkleidung bei jedem Anbieter gleich groß, deshalb rechnet diese Seite Verkleidung nicht als Ware mit schwankendem Inhalt. Was schwankt, ist der Aufwand je Quadrat — und dafür steht die sichtbare Breite.
- Was ist die sichtbare Breite?
- Die sichtbare Breite ist der Streifen, den eine Lage noch zeigt, nachdem die darüberliegende Lage übergegriffen hat — also die Wandhöhe, die ein Paneel tatsächlich hinzufügt. Ein Paneel Doppel 4 trägt zwei Übergreifkanten von je 4 Zoll und deckt damit 8 Zoll ab, Dreifach 3 deckt 9 Zoll ab, Einzel 4 deckt 4 Zoll ab. Die Zahl steht auf der Verpackung, und sie ist der Eingabewert mit der größten Wirkung auf die Bestellung: Halbiert sich die sichtbare Breite, verdoppelt sich die Paneelzahl derselben Wand nahezu.
- Warum gehen Quadrate und Paneele nicht auf?
- Weil beide verschiedene Dinge messen und jedes für sich aufgerundet wird. Die Quadrate sind die Wandfläche mit Verschnitt geteilt durch 100, die Paneele dieselbe Fläche geteilt durch die Fläche, die ein Paneel wirklich abdeckt. Nach Material gerechnet ist die Paneelzahl die höhere, denn jede Lage endet an einem Schnitt und der Rest passt selten in die nächste Lage — Sie kaufen also immer etwas mehr, als die reine Wandfläche verlangt. Beide Zahlen stimmen; es kommt darauf an, in welcher Einheit Ihre Bestellung geschrieben ist.
- Muss ich den Giebel dazuzählen?
- Ja, und diese Seite tut es nicht für Sie. Ein Giebel ist ein Dreieck, also messen Sie die Grundbreite und die Höhe von der Grundlinie bis zur Spitze, multiplizieren beide und nehmen die Hälfte — dieses Ergebnis addieren Sie zur Wandfläche, bevor Sie hier rechnen, oder Sie lassen den Rechner für die Rechtecke laufen und addieren die Giebel getrennt. Ein Haus mit zwei Giebeln von je 7 Metern Grundbreite und 3 Metern Höhe hat 21 Quadratmeter zusätzliche Wandfläche, also 2,26 Quadrate, mit Verschnitt 2,5 Quadrate und rund 31 Paneele.
- Was muss ich außer den Paneelen noch kaufen?
- Alles, was einfassend läuft — und das wird nach laufendem Meter gekauft und nicht nach Fläche: J-Profil unter der Traufe und um jede Öffnung, Außeneckprofil an jeder Ecke, Startprofil für die unterste Lage und Abdeckblech über Fenstern und Türen, dazu Untersicht und Ortgang, wenn sie mitgemacht werden. Zählen Sie diese Teile am Aufriss ab — ein Eckprofil je Ecke in Wandhöhe, J-Profil entlang dem Umfang jeder Öffnung — und versuchen Sie nicht, sie aus der Wandfläche abzuleiten.
Quellen
- Approximate Conversions from U.S. Customary Measures to Metric — the chart behind feet, inches and square metres on this page — National Institute of Standards and Technology
- Broschüren zum Internationalen Einheitensystem (SI) — der Quadratmeter, in den die Wandflächen umgerechnet werden — Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)