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CalcMax

Fliesen-Rechner

Bereich: 1 ft – 10.000 ft

Bereich: 1 ft – 10.000 ft

Bereich: 0,50 in – 200 in

Bereich: 0,50 in – 200 in

Bereich: 0 mm – 25 mm

Bereich: 0 – 50

Ergebnis

195

Zu kaufende Fliesen

Oberfläche in Quadratfuß
180 ft²
Oberfläche in Quadratmetern
16,72 m²

Der Fliesen-Rechner beantwortet die Frage, die vor der Bestellung steht: Wie viele Fliesen braucht diese Fläche? Sie messen die Länge und die Breite der Bodenfläche oder der Wand, auf die die Fliesen kommen, geben das Format einer Fliese und die Fugenbreite ein, und Sie erhalten eine Stückzahl. Die Fläche ist der einfache Teil — Länge mal Breite —, und der teure Teil sind die Fuge und das Aufrunden. Eine Fliese von 300 × 300 Millimetern deckt keine 0,09 Quadratmeter: Mit einer Fuge von 3 Millimetern belegt sie 303 × 303 = 0,0918 Quadratmeter, und diese zwei Prozent entscheiden darüber, ob Sie in einem Zug durchkommen oder noch einmal losfahren. Danach wird auf ganze Fliesen aufgerundet, denn Fliesen werden nicht nach Fläche verkauft: Die letzte Reihe an der Wand wird geschnitten, und der Rest, der an diesem Ende des Raums übrig bleibt, passt am anderen Ende meist nicht mehr. Der Verschnittzuschlag deckt genau das ab — zehn Prozent bei gerader Verlegung in einem rechtwinkligen Raum, fünfzehn bei diagonaler oder Fischgrätverlegung, vielen Türen oder vielerlei Ausschnitten. Fliesen sind außerdem nicht austauschbar: Dasselbe Nennmaß 300 × 600 fällt bei zwei Herstellern unterschiedlich aus, und eine andere Charge derselben Serie kann im Farbton abweichen — deshalb eine Kiste mehr als Reserve einplanen und nicht am Material sparen. Beim Pflasterstein steht die Fuge in der Tabelle, weil sie vom Sandbett vorgegeben ist; hier geben Sie die Fugenbreite selbst ein, denn sie ist eine Verlegeentscheidung: 2 Millimeter bei geschliffenen Fliesen, 3 Millimeter bei gewöhnlicher Glasur, 5 Millimeter und mehr im Dickbett auf unebenem Untergrund — dasselbe Zimmer ergibt damit mehrere Fliesen Unterschied.

Wie viel Fläche eine Fliese belegt (bei 3 Millimetern Fuge)

FlieseFläche je Fliese (m²)Fliesen je m²Fliesen je Quadratfuß
100 × 100 Millimeter (Mosaik)0.010694.268.76
200 × 200 Millimeter0.041224.272.25
300 × 300 Millimeter0.091810.891.01
300 × 600 Millimeter (lange Wandfliese)0.18275.470.51
600 × 600 Millimeter0.36362.750.26
800 × 800 Millimeter (Großformat)0.64481.550.14

Jede Zeile rechnet mit einer Fuge von 3 Millimetern — das ist der Bezugswert dieser Seite und nicht zwingend Ihrer: Dieselbe Fliese von 800 Millimetern belegt bei 2 Millimetern Fuge 0,6432 Quadratmeter und bei 5 Millimetern 0,648 Quadratmeter. Die dritte und die vierte Spalte sind als schnelle Schätzung zu gebrauchen — Fläche damit multiplizieren, aufrunden —, und die erste Spalte erinnert daran, dass den Boden die Fliese samt Fuge belegt und nicht die Fliese allein. Die Formate sind Nennmaße: Prüfen Sie die Maße auf dem Karton nach, denn was als 300 verkauft wird, misst oft 298, und die Fuge wird ab der tatsächlichen Kante gemessen. Und die beiden Stückzahlspalten sind nach Fläche gerechnet, während die Stückzahl auf dieser Seite je Fliese aufgerundet und zusätzlich mit Verschnitt belegt wird — die Tabelle nennt deshalb immer die untere Grenze. Die Zahlen gibt der Rechner unverändert aus: Der Dezimaltrenner ist in der Tabelle der Punkt (0.0106 statt 0,0106), weil die Zellwerte unverändert durchgereicht werden und nicht durch eine Textvorlage laufen.

Formel

Fliesen = aufgerundet( Länge × Breite × (1 + Verschnitt ÷ 100) ÷ (Fliesenlänge + Fuge) ÷ (Fliesenbreite + Fuge) )

L
Länge des Bodens oder der Wand, der bzw. die gefliest wird, in Fuß — welche Einheit Sie auch wählen, die Seite rechnet zuerst in Fuß um
W
Breite derselben Fläche in Fuß
t
Länge einer Fliese in Zoll
u
Breite einer Fliese in Zoll
j
Fugenbreite in Millimetern
w
Verschnitt als Prozentsatz der Fläche (10 bedeutet 10 Prozent)

Sie brauchen die Seite, sobald die Fliese feststeht, denn Format und Fugenbreite entscheiden das Ergebnis und beide werden nicht am Raum abgelesen. Die Fugenbreite ist eine Entscheidung und keine Messung: Geschliffene Feinsteinzeugfliesen lassen sich mit 2 Millimetern fast fugenlos verlegen, eine gewöhnliche Glasur braucht rund 3 Millimeter, damit die Maßtoleranzen in der Fuge verschwinden, und auf unebenem Untergrund im Dickbett werden es 5 Millimeter und mehr. Je breiter die Fuge, desto mehr Fläche belegt eine Fliese — und desto weniger Fliesen braucht der ganze Raum; genau deshalb ist die Fugenbreite hier ein Feld und nicht fest auf 3 Millimeter gesetzt. Gemessen wird die fertige Fliesfläche und nicht die Raumgröße: Ein Zimmer von 3 Metern Breite mit je 100 Millimetern Sockelleiste an beiden Seiten wird auf 2,8 Metern gefliest, und eine Wand mit Fenster hat weniger Fliesfläche als die volle Wandhöhe. Zwei Dinge sind bei Fliesen zusätzlich zu beachten: Nennmaß und Istmaß können ein bis zwei Millimeter auseinanderliegen (was als 300 verkauft wird, misst oft 298), und die Fuge wird ab der tatsächlichen Kante gemessen — für ein genaues Ergebnis nehmen Sie die Maße vom Karton. Abschlussprofile, Bordüren und Türschwellen werden nach Länge gesondert gerechnet und laufen nicht über diese Seite.

Rechenbeispiele

  1. Ein Boden von 4 m × 3,5 m, Fliesen 600 × 600, Fuge 2 Millimeter

    1. Bodenfläche: 4 × 3,5 = 14 Quadratmeter (151 Quadratfuß)
    2. Mit 10 Prozent Verschnitt: 14 × 1,1 = 15,4 Quadratmeter
    3. Eine Fliese 600 × 600 mit 2 Millimetern Fuge: (600 + 2) × (600 + 2) = 362.404 Quadratmillimeter = 0,3624 Quadratmeter
    4. Fliesen: 15,4 ÷ 0,3624 = 42,5, aufgerundet 43 Fliesen

    600 × 600 ist das verbreitetste Format für Wohnräume, und 2 Millimeter Fuge ist die übliche gerade Verlegung geschliffener Fliesen. Die Fuge ist hier fast umsonst: 2 Millimeter auf 600 sind 0,67 Prozent, und in einem Raum von 14 Quadratmetern macht das 0,3 Fliesen aus (42,78 gegenüber 42,49 — beide runden auf 43 auf). Bei 800 × 800 machen 3 Millimeter nur 0,75 Prozent aus, bei 600 × 600 dagegen 1,00 Prozent: Die Fugenbreite bleibt gleich, und je größer die Fliese, desto kleiner ihr Anteil. Bei großen Formaten ist deshalb nicht die Fuge das Thema, sondern der Schnitt.

  2. Ein Wohnbereich von 6 m × 5 m, Fliesen 800 × 800, Fuge 3 Millimeter

    1. Bodenfläche: 6 × 5 = 30 Quadratmeter (323 Quadratfuß)
    2. Mit 10 Prozent Verschnitt: 30 × 1,1 = 33 Quadratmeter
    3. Eine Fliese 800 × 800 mit 3 Millimetern Fuge: (800 + 3) × (800 + 3) = 644.809 Quadratmillimeter = 0,6448 Quadratmeter
    4. Fliesen: 33 ÷ 0,6448 = 51,2, aufgerundet 52 Fliesen

    30 Quadratmeter mit Fliesen von 800 Millimetern brauchen nur 52 Stück, dieselbe Fläche mit 300 × 300 braucht 360 — darin liegt die Anziehungskraft großer Formate: wenige Fugen, schnelles Verlegen, eine ruhige Fläche. Bezahlt wird das beim Schneiden: Auf der 6-Meter-Seite liegen acht Fliesen, und die letzte ist nur noch 0,4 Meter breit; auf der 5-Meter-Seite sind es sieben Fliesen mit 0,2 Metern am Ende — zwei Reststücke, für die es in diesem Raum keine zweite Verwendung gibt. Der Verschnitt in Räumen mit großen Formaten geht deshalb leicht von zehn auf fünfzehn Prozent, und mit der Fugenbreite hat das nichts zu tun.

  3. Ein Bad von 3 m × 2,5 m, Fliesen 300 × 300, Fuge 2 Millimeter, 15 Prozent Verschnitt

    1. Bodenfläche: 3 × 2,5 = 7,5 Quadratmeter (81 Quadratfuß)
    2. Mit 15 Prozent Verschnitt: 7,5 × 1,15 = 8,625 Quadratmeter
    3. Eine Fliese 300 × 300 mit 2 Millimetern Fuge: (300 + 2) × (300 + 2) = 91.204 Quadratmillimeter = 0,0912 Quadratmeter
    4. Fliesen: 8,625 ÷ 0,0912 = 94,6, aufgerundet 95 Fliesen

    In kleinen Räumen ist der Verschnitt wichtiger als die Fläche: Es sind nur 7,5 Quadratmeter, aber Bodenablauf, Vor- und Abwasserleitungen, WC und Türschwelle wollen alle umschnitten werden, und fünfzehn Prozent sind für solche Räume der Ausgangswert. Dazu eine brauchbare Faustzahl: Eine Fliese 300 × 300 ist knapp 0,1 Quadratmeter, eine Kiste mit elf Fliesen deckt also rund einen Quadratmeter, und für 8,6 Quadratmeter kaufen Sie neun Kisten — die angebrochene Kiste ist dann meist die Reserve, aus der später nachgelegt wird.

Einschränkungen

Die Arithmetik ist exakt, Fugenbreite und Verschnittzuschlag sind Annahmen. Die Fuge wird im Rechenweg für jede Fliese auf beiden Seiten voll gerechnet, also um eine halbe Fuge zu viel — dieser halbe Millimeter liegt genau dort, wo die letzte Fliese geschnitten wird, und die Zugabe beim Schnitt ist ohnehin größer; der Pflasterstein-Rechner verwendet dieselbe Vereinbarung, beide Seiten nennen für dieselbe Fliese also dieselbe Fläche. Wird die Fuge wirklich breit (Dickbett auf unebenem Untergrund, 5 Millimeter und mehr), braucht man weniger Fliesen, weil die Fuge selbst Fläche belegt; bei geschliffenen Fliesen mit 2 Millimetern werden es dagegen ein paar mehr. Der Verschnittzuschlag ist ein Prozentwert für den ganzen Raum und trifft die Schnitte an den Wänden und an der Tür nicht genau: Ein rechtwinkliges Rechteck in gerader Verlegung kommt am günstigsten weg, diagonal und im Fischgrät deutlich teurer, und ein kleines Bad mit WC, Waschtisch und Vorwandinstallation am teuersten. Und gerechnet wird in ganzen Fliesen, die Antwort ist also nie die reine Fläche geteilt durch die Fliesenfläche: Bei drei Fliesen Breite und 4,4 Fliesen Länge braucht die letzte Reihe 15 Fliesen und nicht 13,2. Nicht enthalten sind Kleber, Fugenmörtel, Abstandhalter, Nivelliersysteme, Abschlussprofile, Abdichtung und Ausgleichsschicht. Und die Formate in der Tabelle sind Nennmaße: Prüfen Sie die Maße auf dem Karton nach, denn was als 300 verkauft wird, misst oft 298, und die Fuge wird ab der tatsächlichen Kante gemessen.

Häufige Fragen

Wie viele Fliesen braucht ein Boden von 14 Quadratmetern?
Mit Fliesen von 600 × 600, einer Fuge von 2 Millimetern und zehn Prozent Verschnitt sind es 43 Fliesen. Drei Schritte: 14 Quadratmeter plus ein Zehntel sind 15,4 Quadratmeter; eine Fliese plus Fuge belegt 0,3624 Quadratmeter; 15,4 ÷ 0,3624 = 42,5, aufgerundet 43. Mit 800 × 800 werden daraus 24 Fliesen, mit 300 × 300 sind es 169 — das Format wirkt stärker auf die Stückzahl als die Fläche.
Wie breit soll die Fuge sein?
2 Millimeter bei geschliffenen Feinsteinzeugfliesen, die maßhaltig genug für eine knappe Fuge sind; 3 Millimeter bei gewöhnlicher Glasur, die diese Toleranz in der Fuge aufnimmt; 5 Millimeter und mehr im Dickbett auf unebenem Untergrund. Eine breitere Fuge verzeiht mehr und ist leichter zu verlegen, und sie verbraucht weniger Fliesen, weil die Fuge selbst Fläche belegt. Sie ist außerdem eine Gestaltungsentscheidung: Eine breite Fuge wirkt als bewusstes Raster.
Wie viel Verschnitt sollte ich einplanen?
Zehn Prozent für einen rechtwinkligen Raum in gerader Verlegung, fünfzehn bei diagonaler oder Fischgrätverlegung, vielen Türen oder vielen Ausschnitten um Waschtisch und WC. Der Prozentwert wird auf die Fläche gerechnet und nicht auf die Stückzahl. Kaufen Sie eine Kiste auf Reserve und lassen Sie sie zu: Fliesen werden in Chargen gebrannt, und dieselbe Serie kann von Charge zu Charge im Farbton abweichen — beim Nachkaufen ist das der Ärger, der sich am schwersten lösen lässt.
Warum rechnet die Formel für jede Fliese eine volle Fuge?
Weil das die Vereinbarung ist, mit der die Fliesenleger rechnen. Zwischen n Fliesen liegen nur n − 1 Fugen, mit n Fugen wird also eine halbe Fuge zu viel gerechnet — und dieser halbe Millimeter liegt genau dort, wo die letzte Fliese geschnitten wird, wo die Zugabe ohnehin größer ist. Der Pflasterstein-Rechner verwendet dieselbe Vereinbarung, deshalb nennen beide Werkzeuge für dieselbe Fliese dieselbe Fläche.
Gilt die Rechnung auch für Wandfliesen?
Ja, nur wird anders gemessen. An der Wand zählt die fertige Fliesfläche und nicht die ganze Wand: Fenster, Duschabtrennungen und die Fläche über einer Küchenzeile beenden die Fliesfläche vorzeitig, und eine Wand, die nur bis über die Badewanne gefliest wird, ist kleiner als ihre Raumhöhe. Wandfliesen sind meist kleiner und dünner, deshalb macht die Fuge dort anteilig mehr aus: Bei 100 × 100 und 3 Millimetern Fuge sind das 6 Prozent der Fliese selbst.
Was muss ich außer den Fliesen noch kaufen?
Kleber und Fugenmörtel werden nach Fläche oder nach Gewicht gekauft und nicht nach Stück; Abstandhalter oder Nivelliersysteme richten sich nach der Zahl der Fugen; dazu Abschluss- und Eckprofile. Auf Holzuntergrund oder über einer Fußbodenheizung kommt eine Ausgleichs- oder Entkopplungsschicht dazu. Nichts davon steht auf dieser Seite, und die Fliesenzahl ist die einzige Größe, die vor dem Kauf dieser Materialien sicher feststeht.

Quellen

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