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CalcMax

Rasensaat-Rechner

Bereich: 10 ft² – 1.000.000 ft²

Ergebnis

35,00 lb

Rasensaatgut in lb

Rasensaatgut in Kilogramm
15,88 kg
Verwendete Aussaatmenge
34,2 g/m²

Der Rasensaat-Rechner rechnet aus der Fläche die Saatgutmenge aus. Sie wählen zuerst die Grasart und dann, ob eine Neuanlage oder eine Nachsaat in einen bestehenden Rasen ansteht, geben die Fläche ein und bekommen den Bedarf in Kilogramm und in Pfund — dazu die Aussaatmenge, mit der gerechnet wurde, damit Sie sie gegen die Angabe auf der Packung oder gegen die Empfehlung Ihrer Region halten können. Zwischen den Arten liegen Welten: Rohrschwingel braucht rund 34 Gramm je Quadratmeter, Zoysiagras nur knapp 5 — der Faktor sieben steckt in der Sorte und nicht in der Fläche. Hersteller in Deutschland geben die Aussaatmenge in Gramm je Quadratmeter an, die angelsächsische Saatgutbranche in Pfund je 1.000 Quadratfuß; die letzte Spalte der Tabelle nennt dieselbe Menge in dieser Schreibweise, für Saatgut, das nach amerikanischem Maß abgepackt ist.

Aussaatmenge der gängigen Grasarten

GrasartNeuanlage (g/m²)Nachsaat (g/m²)Neuanlage (lb/1000 ft²)
Rohrschwingel34.217.17
Wiesenrispe9.84.92
Deutsches Weidelgras29.314.66
Bermudagras7.33.71.5
Zoysiagras4.92.41

Übliche Werte für eine Neuanlage auf offenem Boden; die Nachsaat bekommt die Hälfte. Wer kahle Stellen ausbessert, spät sät oder den Unkräutern zuvorkommen will, nimmt jeweils die Obergrenze des artüblichen Bereichs. Die letzte Spalte schreibt dieselbe Menge in Pfund je 1.000 Quadratfuß, damit sie sich gegen eine nach amerikanischem Maß abgepackte Packung halten lässt. Die erste Zeile ist der Merkposten: 34,2 Gramm je Quadratmeter für Rohrschwingel, die anspruchsvollste Art in dieser Tabelle. Das sind Größenordnungen und keine Normwerte — vor dem Kauf die Packung oder die regionale Empfehlung gegenlesen. Die Zahlen gibt der Rechner unverändert aus: Der Dezimaltrenner ist in der Tabelle der Punkt (34.2 statt 34,2), weil die Zellwerte unverändert durchgereicht werden und nicht durch eine Textvorlage laufen.

Formel

Saatgut (kg) = Aussaatmenge (g/m²) × Fläche (m²) ÷ 1000, mit Aussaatmenge = Grundwert × Faktor der Aussaatmethode

a
Aussaatmenge der Grasart in Gramm je Quadratmeter, für die Neuanlage
A
Die einzusäende Rasenfläche
k
Faktor der Aussaatmethode: 1 für eine Neuanlage, 0,5 für eine Nachsaat

Vor dem Kauf, nicht danach. Saatgut wird nach Gewicht verkauft, Packungen gibt es von einem Kilogramm bis 25 Kilogramm, und zwischen den Grasarten unterscheidet sich die Aussaatmenge um ein Vielfaches — geschätzt wird also teuer, entweder als zweite Fahrt oder als angebrochener Sack, der bis zum Frühjahr liegt. Eine Neuanlage bekommt die volle Menge, eine Nachsaat die Hälfte; an Hängen, bei später Aussaat und wenn der Rasen den Unkräutern zuvorkommen soll, wird jeweils die Obergrenze des artüblichen Bereichs genommen.

Rechenbeispiele

  1. 500 Quadratmeter Neuanlage mit Rohrschwingel

    1. Aussaatmenge Rohrschwingel für die Neuanlage: 34,2 Gramm je Quadratmeter
    2. Fläche: 500 Quadratmeter
    3. Bedarf: 34,2 × 500 = 17100 Gramm = 17,09 Kilogramm
    4. In Pfund: 17,09 ÷ 0,4536 = 37,67

    500 Quadratmeter sind etwa ein üblicher Hausgarten. 17 Kilogramm Saatgut sind bei 25-Kilogramm-Packungen ein Sack; der Rest gehört luftdicht und kühl gelagert, denn die Keimfähigkeit sinkt rasch — ein Sommer im Geräteschuppen kostet mehrere Prozentpunkte. Bis zum nächsten Frühjahr sollte nichts übrig bleiben.

  2. Dieselbe Fläche als Nachsaat

    1. Nachsaat bekommt die Hälfte: 34,2 ÷ 2 = 17,1 Gramm je Quadratmeter
    2. Bedarf: 17,1 × 500 = 8550 Gramm = 8,54 Kilogramm
    3. In Pfund: 8,54 ÷ 0,4536 = 18,84

    Die Nachsaat braucht die Hälfte und nicht drei Viertel: Der Rasen steht ja noch, das Saatgut soll nur die kahlen und dünnen Stellen auffüllen. Eine bestehende Fläche mit der Menge einer Neuanlage nachzusäen ist der häufigste Weg, das Doppelte auszugeben.

  3. 1000 Quadratmeter Neuanlage mit Bermudagras

    1. Aussaatmenge Bermudagras für die Neuanlage: 7,3 Gramm je Quadratmeter
    2. Fläche: 1000 Quadratmeter
    3. Bedarf: 7,3 × 1000 = 7300 Gramm = 7,32 Kilogramm
    4. In Pfund: 7,32 ÷ 0,4536 = 16,15

    Bermudagras braucht 7,3 Gramm je Quadratmeter, also ein Fünftel von Rohrschwingel — bei doppelter Fläche wird weniger Saatgut gebraucht. Die warmseason Arten liegen durchweg unter den kühlsaison Arten. Die Aussaatmenge ist eine Eigenschaft der Art und nicht der Korngröße, deshalb lohnt der Blick in die Tabelle mehr als eine Faustregel.

Einschränkungen

Die Werte in der Tabelle sind übliche Angaben und keine Normwerte: Sorten, Klimazonen und Saatgutpartien unterscheiden sich, und bei umhülltem Saatgut steckt ein erheblicher Anteil inerten Materials in der Packung, sodass dasselbe Gewicht weniger keimfähige Körner enthält. Eine einheitliche Norm gibt es dafür nicht — Empfehlungen benachbarter Länder können um zwanzig Prozent auseinanderliegen. Diese Seite liefert deshalb Größenordnungen und Verhältnisse; maßgeblich ist die Angabe auf der Packung oder die Empfehlung der regionalen Beratung. Eine Neuanlage bekommt die volle Menge, eine Nachsaat die Hälfte, Hänge, späte Aussaaten und Flächen, die den Unkräutern zuvorkommen sollen, bekommen mehr. Von Hand wird selten gleichmäßig gesät, ein bis zwei Zehntel Reserve gehören dazu, an Hängen mehr. Eine Sackzahl nennt diese Seite nicht, weil es keine einheitliche Sackgröße gibt.

Häufige Fragen

Wie viel Grassamen pro Quadratmeter wird gebraucht?
Das hängt an der Grasart: Rohrschwingel etwa 34 Gramm, Wiesenrispe etwa 10 Gramm, Bermudagras etwa 7 Gramm, Zoysiagras etwa 5 Gramm je Quadratmeter — der Faktor sieben liegt zwischen der höchsten und der niedrigsten Art. Bei einer Nachsaat in einen bestehenden Rasen wird jeweils die Hälfte gerechnet. Erst die Grasart festlegen, dann die Fläche rechnen; umgekehrt kommt ein Ergebnis heraus, das um ein Vielfaches danebenliegt.
Wie viel Saatgut braucht eine Nachsaat?
Die Hälfte einer Neuanlage. Für dieselben 500 Quadratmeter Rohrschwingel sind das 8,54 Kilogramm statt 17,09. Der Rasen steht noch, das Saatgut soll nur kahle und dünne Stellen füllen; wer die volle Menge streut, zahlt das Doppelte ohne dichteren Rasen.
Wie wird die Rasenfläche gerechnet?
Ein Rechteck wird gemessen und multipliziert: 10 Meter mal 20 Meter sind 200 Quadratmeter. Bei einer unregelmäßigen Fläche ist es genauer, zwei oder drei Rechtecke einzeln zu berechnen und zu addieren; das ist deutlich genauer, als die Gesamtfläche zu schätzen. Ein rundes Beet lässt sich über das umschließende Rechteck abschätzen, von dem etwa ein Fünftel abgezogen wird.
Muss bei umhülltem Saatgut mehr gesät werden?
Ja. Umhülltes Saatgut enthält einen erheblichen Anteil inerten Materials, in derselben Packung steckt also weniger keimfähiges Korn. Steht der Hüllanteil auf der Packung, wird die Aussaatmenge durch den Anteil an keimfähigem Saatgut geteilt; steht er nicht dort, sind ein bis zwei Zehntel mehr die sichere Wahl.
Warum wird keine Sackzahl ausgegeben?
Weil es keine einheitliche Sackgröße gibt. Saatgut wird in Packungen von einem bis 25 Kilogramm verkauft, eine Sackzahl gilt also immer nur für eine bestimmte Packung. Gehandelt wird nach Gewicht, auf dem Etikett steht das Gewicht, deshalb gibt diese Seite Kilogramm und Pfund aus.
Kühlsaison oder warmseason Grasart?
Rohrschwingel, Wiesenrispe und Deutsches Weidelgras sind kühlsaison Arten für gemäßigte Lagen, Bermudagras und Zoysiagras sind warmseason Arten für milde Winter. Die Art bestimmt zugleich die Aussaatmenge: Bermudagras braucht 7,3 Gramm je Quadratmeter, Rohrschwingel 34,2 — ein Unterschied von mehr als einem Faktor vier.

Quellen

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