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CalcMax

Werktage-Rechner

Ergebnis

260 Tage

Werktage

Wochenendtage
104 Tage
Tage insgesamt
364 Tage

Arbeitstage zu zählen ist einfach, bis sich die Frage stellt, welche Tage denn das Wochenende sind. In Deutschland ist die Antwort zweigeteilt, und dieser Unterschied ist der wichtigste Punkt auf dieser Seite: Ein Werktag ist Montag bis Samstag, ein Arbeitstag ist Montag bis Freitag. Die Voreinstellung dieses Rechners steht auf „Samstag und Sonntag“ und zählt damit Arbeitstage; wer Werktage im Sinne des Gesetzes und der Logistik braucht, also einschließlich Samstag, schaltet auf „Nur Sonntag“ um. Zwischen zwei Daten zählt die Seite dann die Arbeitstage nach der gewählten Regel und nennt daneben die Gesamtzahl der Tage und die Ruhetage, damit die Zahlen aufgehen und die Antwort keine unsichtbare Wochenendannahme verbirgt. Gesetzliche Feiertage werden in keiner der drei Einstellungen abgezogen; warum das so ist und warum es nicht anders geht, steht weiter unten.

Formel

Arbeitstage = Gesamttage − Ruhetage, wobei die Gesamttage vom Tag nach dem Startdatum bis einschließlich zum Enddatum laufen

startDate
Der erste Tag, der nicht mitzählt — die Spanne beginnt am nächsten Morgen
endDate
Der letzte Tag, der mitzählt
weekend
Welche Wochentage Ruhetage sind: Samstag und Sonntag, Nur Sonntag oder Freitag und Samstag
businessDays
Die Tage der Spanne, die keine Ruhetage sind
weekendDays
Die Tage der Spanne, die Ruhetage sind
totalDays
Jeder Tag der Spanne, Ruhetage eingeschlossen

Nutzen Sie die Seite, um ein Lieferfenster anzugeben, eine Kündigungsfrist zu berechnen oder eine Projektlaufzeit zu prüfen, die in Tagen statt in Wochen genannt wurde. Die Zählweise ist dieselbe wie im Datums-Rechner: Der Starttag zählt nicht mit und der Endtag schon, eine Spanne von einem Tag ergibt also null und ein volles Jahr 364. Gesetzliche Feiertage werden nicht abgezogen. Sie wechseln jedes Jahr und werden von der Politik festgelegt, die Zahl hier ist deshalb eine Obergrenze der Arbeitstage und nicht die endgültige Antwort. Beachten Sie beim Auswerten außerdem, dass die Voreinstellung Arbeitstage zählt und nicht Werktage: Für eine Frist nach § 193 BGB, die auf einen Samstag fällt, brauchen Sie die Einstellung „Nur Sonntag“.

Rechenbeispiele

  1. Das ganze Jahr 2026, mit Samstag und Sonntag frei

    1. Die Spanne umfasst 364 Tage: 2026 hat 365, und der Starttag zählt nicht mit, der Endtag schon
    2. 364 ist genau 52 Wochen, jeder Wochentag kommt in der Spanne also 52-mal vor
    3. Auf Samstag und Sonntag entfallen damit 104 Ruhetage, und es bleiben 260 Arbeitstage
    4. Die drei Ausgaben gleichen sich immer aus: 260 + 104 = 364

    Weil 364 eine ganze Zahl von Wochen ist, liefern alle drei Wochenendregeln hier dieselben 260. Im nächsten Beispiel fängt die Wahl an, eine Rolle zu spielen.

  2. Januar 2026, nur der Sonntag ist frei

    1. Die Spanne umfasst 30 Tage: Der Januar hat 31, abzüglich des ersten, der nicht mitzählt
    2. Vier Sonntage fallen hinein — der 4., 11., 18. und 25.
    3. Diese vier sind die einzigen Ruhetage, also bleiben 30 − 4 = 26 Arbeitstage
    4. Derselbe Monat ergibt unter der Regel „Samstag und Sonntag“ 21, also fünf weniger

    Einen statt zwei Ruhetage pro Woche macht aus einem 30-Tage-Monat fünf zusätzliche Arbeitstage. Für jeden, der nach diesem Muster arbeitet, läge ein Werkzeug mit fest verdrahtetem Wochenende jedes Mal falsch, und die Seite sähe dabei vollkommen normal aus.

  3. Januar 2026, Freitag und Samstag sind frei

    1. Die Spanne sind dieselben 30 Tage, die Gesamttage bewegen sich also nicht
    2. Fünf Freitage (2., 9., 16., 23., 30.) und fünf Samstage (3., 10., 17., 24., 31.) fallen hinein
    3. Zehn Ruhetage lassen 20 Arbeitstage übrig
    4. Das ist in diesem Monat ein Ruhetag mehr, als die Regel „Samstag und Sonntag“ ergibt, weil der Januar 2026 einen fünften Freitag und einen fünften Samstag enthält

    Freitag und Samstag ist in weiten Teilen des Nahen Ostens das Wochenende. Welche der drei Regeln mehr Ruhetage ergibt, hängt allein davon ab, wie der Monat liegt, die Antwort lässt sich also nicht raten — sie muss gezählt werden.

Einschränkungen

Keine der drei Einstellungen zieht gesetzliche Feiertage ab, und keine kann es: Feiertage sind in Deutschland Ländersache. Der 3. Oktober gilt überall, Mariä Himmelfahrt dagegen in Bayern und im Saarland, in Berlin nicht — es gibt deshalb keinen bundesweit richtigen Feiertagskalender, den man fest einbauen könnte. Die Zahl ist damit eine Obergrenze der Arbeitstage, und Sie müssen die Feiertage, die in Ihre Spanne fallen, selbst abziehen. Beachten Sie außerdem, welche Regel Sie gewählt haben: Die Voreinstellung „Samstag und Sonntag“ zählt Arbeitstage von Montag bis Freitag, während ein Werktag im Sinne des Gesetzes und der Logistik bis Samstag reicht. Wer rechtlich mit Werktagen rechnet — etwa bei einer Frist nach § 193 BGB, die auf einen Samstag fällt —, braucht die Einstellung „Nur Sonntag“. Die drei angebotenen Regeln sind die gängigen; eine Vier-Tage-Woche, ein rollender Schichtplan oder ein halber Freitag braucht eine andere Rechnung. Welche der drei Regeln mehr Ruhetage ergibt, hängt davon ab, wo die Monatsgrenzen liegen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Werktagen und Arbeitstagen?
Ein Werktag reicht von Montag bis Samstag, ein Arbeitstag von Montag bis Freitag. Der Werktag ist der Begriff des Rechts und der Logistik, der Arbeitstag der des Alltags. Der Unterschied ist nicht bloß sprachlich: § 193 BGB bestimmt, dass an die Stelle des letzten Tages einer Frist, der auf einen Sonntag, einen am Erklärungs- oder Leistungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend fällt, der nächste Werktag tritt. Dass der Sonnabend dort ausdrücklich genannt werden muss, zeigt gerade, dass er sonst ein Werktag wäre. Diese Seite zählt in der Voreinstellung Arbeitstage; für Werktage im Rechtssinn schalten Sie auf „Nur Sonntag“ um.
Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr?
Unter der Regel „Samstag und Sonntag“ rund 260, und der Wert verschiebt sich mit dem Kalender um ein bis zwei Tage. Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember gezählt ergeben sich 364 Tage, und das sind genau 52 Wochen, jeder Wochentag kommt also 52-mal vor und 260 davon sind Arbeitstage. Ob der ausgelassene 1. Januar selbst ein Arbeitstag wäre, hängt davon ab, auf welchen Wochentag er fällt.
Wird der Starttag mitgezählt?
Der Starttag zählt nicht mit, der Endtag schon, ein einzelner Tag ergibt also null und ein volles Jahr 364. Das ist dieselbe Zählweise wie im Datums-Rechner, und deshalb stimmen beide Seiten überein, wenn Sie dasselbe Datenpaar in beide eingeben. Die beiden Daten dürfen auch vertauscht eingegeben werden: Liegt das zweite früher, werden sie getauscht, und die Zahl der Arbeitstage bleibt dieselbe, denn eine Spanne hat keine Richtung.
Werden Feiertage abgezogen?
Nein, in keiner der drei Einstellungen, und das ist keine Nachlässigkeit, sondern Absicht: Gesetzliche Feiertage sind in Deutschland Ländersache. Mariä Himmelfahrt ist in Bayern und im Saarland ein Feiertag und in Berlin nicht, der Reformationstag gilt in einigen Ländern und in anderen nicht. Eine fest eingebaute Feiertagsliste wäre also für einen Teil der Nutzer schlicht falsch, und zwar ohne dass man es der Seite ansieht. Rechnen Sie die Feiertage Ihrer Spanne selbst heraus; die Zahl hier ist eine Obergrenze.
Welche Wochenendregel soll ich wählen?
„Samstag und Sonntag“ für Deutschland und die meisten Länder Europas und Amerikas — das sind Arbeitstage. „Nur Sonntag“ für die Teile Asiens, in denen die Sechs-Tage-Woche noch üblich ist, und für alle, die Werktage im Sinne des § 193 BGB brauchen. „Freitag und Samstag“ für weite Teile des Nahen Ostens. Die Wahl ist nicht kosmetisch: In einem 30-Tage-Monat verschiebt sie das Ergebnis um fünf Arbeitstage, und die Seite sähe in beiden Fällen nicht falsch aus.

Quellen

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